Ja, das ist ein klassischer Windows-Fehler, der viele schon länger nervt: Wenn die Option „Vorherige Ordnerfenster beim Anmelden wiederherstellen“ nicht mehr funktioniert, hat man das Gefühl, Windows will einen nur veräppeln. Meistens ist es ein seltsamer Fehler, vielleicht beschädigte Systemdateien oder Registry-Einträge. Die gute Nachricht? Es gibt ein paar Dinge, die man ausprobieren kann, um das Problem zu beheben, ohne Windows neu installieren oder stundenlang nach Lösungen suchen zu müssen. Im schlimmsten Fall versteht man zumindest etwas besser, wie Windows diese Ordnerstrukturen verwaltet.
So beheben Sie das Problem, dass „Vorherige Ordnerfenster beim Anmelden wiederherstellen“ nicht funktioniert
Methode 1: Systemdateien mit SFC und DISM aktualisieren
Dies ist sozusagen die erste Verteidigungslinie: Wenn wichtige Systemdateien beschädigt sind, kann Windows Probleme verursachen und beispielsweise den Ordner „windows“ nicht mehr erkennen. Die Systemdateiprüfung (SFC sfc /scannow) scannt und repariert beschädigte Dateien und kann dieses Problem beheben. Bei manchen Systemen kann SFC jedoch Probleme melden, die es nicht beheben kann. In diesem Fall müssen Sie DISM-Befehle verwenden, was zwar etwas aufwendiger ist, aber oft zum Erfolg führt.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startmenü oder drücken Sie die entsprechende Taste Windows + Xund wählen Sie Windows Terminal (Administrator) oder Eingabeaufforderung (Administrator) aus.
- Geben Sie den Text ein
sfc /scannowund drücken Sie die Eingabetaste. - Warten Sie, bis der Scan abgeschlossen ist (dies kann einige Minuten dauern).Falls Fehler gefunden werden, die sich nicht beheben lassen, führen Sie diese Befehle nacheinander aus:
DISM /Online /Cleanup-Image /CheckHealthDISM /Online /Cleanup-Image /ScanHealthDISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
Starten Sie den Rechner nach Abschluss dieser Schritte neu. Manchmal findet und behebt das System auf einem Rechner Probleme, auf einem anderen hingegen gar nichts. Aber einen Versuch ist es wert.
Methode 2: Registrierungsschlüssel erstellen oder ändern
Da Windows bei der Registry manchmal etwas eigenwillig ist, muss man manchmal direkt in die Registry eingreifen und bestimmte Schlüssel anpassen. Ziel ist es, Windows die Ordnerstrukturen zuverlässiger „merken“ zu lassen, indem neue Schlüssel erstellt oder Werte geändert werden.
- Drücken Sie die Windows-Taste + R, geben Sie ein
regeditund drücken Sie die Eingabetaste. - Wenn die Benutzerkontensteuerung (UAC) erscheint, klicken Sie auf Ja.
- Folgen Sie diesem Pfad:
HKEY_CURRENT_USER\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer
Um es zu deaktivieren, setzen Sie den Wert von PersistBrowsers einfach wieder auf 0.
Methode 3: Bereinigung der Registry-Einträge
Manchmal stören verbliebene alte Einträge – wie Spuren von früheren Windows-Updates oder anderen Problemen. Das Löschen bestimmter Registry-Einträge kann Windows unter Umständen dazu bringen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und neu zu beginnen.
- Drücken Sie die Windows-Taste + R, geben Sie ein
regeditund drücken Sie die Eingabetaste. - Bestätigen Sie mit „Ja“, falls Sie von der Benutzerkontensteuerung dazu aufgefordert werden.
- Navigieren Sie zu diesem Schlüssel:
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Classes\Local Settings\Software\Microsoft\Windows\Shell\Bags\AllFolders\Shell
Hinweis: Sichern Sie Ihre Registry unbedingt, bevor Sie Änderungen daran vornehmen – Fehler können schwerwiegende Probleme verursachen. Befolgen Sie dazu einfach die Anweisungen im Artikel „Wie sichere und stelle ich die Windows-Registry wieder her?“.
Und natürlich kann das Bearbeiten von Registry-Schlüsseln weitere Probleme verursachen, wenn man nicht vorsichtig vorgeht. Manchmal will Windows einfach nicht funktionieren, selbst nach all dem. In diesem Fall kann ein Systemwartungstool (wie [d1]), das häufige Fehler behebt und Systemdateien aufräumt, helfen, tieferliegende Probleme zu beseitigen.
Zusammenfassung
- Durch Ausführen
sfc /scannowvon DISM-Befehlen lassen sich Probleme mit Kerndateien beheben, die den Ordnerstatus beeinträchtigen. - Durch das Ändern von Registrierungsschlüsseln wie PersistBrowsers kann Windows manchmal dazu gebracht werden, sich geöffnete Ordner zu merken.
- Durch das Bereinigen alter Registry-Einträge im Zusammenhang mit Ordnerpositionen können Konflikte vermieden werden.
Zusammenfassung
Die Behebung dieses Problems hängt von der Ursache ab – beschädigte Systemdateien, fehlerhafte Registry-Einträge oder ein ungewöhnlicher Windows-Fehler. Meistens reicht eine Kombination aus Systemscans und Registry-Anpassungen aus. Falls das nicht hilft, sind möglicherweise Systemreparaturtools oder sogar eine Neuinstallation erforderlich. Diese Schritte decken jedoch 90 % der häufigsten Szenarien ab.
Hoffentlich spart das jemandem ein paar Stunden. Daumen drücken!