So beheben Sie das Problem mit dem inkompatiblen BrusbSib.sys-Treiber unter Windows

Wie man die durch BrusbSib.sys blockierte Speicherintegrität in Windows 10 behebt

Solche Probleme können extrem nervig sein. Die Speicherintegrität – diese zusätzlichen Sicherheitsebenen in Windows – sollte eigentlich vor den meisten Problemen schützen. Wenn aber ein Treiber wie BrusbSib.sys inkompatibel oder veraltet ist, blockiert er die gesamte Funktion. Normalerweise ist dieser Treiber mit Brother-Druckern, Scannern oder ähnlichen Geräten verknüpft. Das Merkwürdige daran? Manchmal reicht es schon, den Treiber zu aktualisieren oder zu deinstallieren, und plötzlich funktioniert alles wieder. Es wirkt fast so, als ob Windows einen Wutanfall bekommt, weil der Treiber die Sicherheitsanforderungen nicht erfüllt.

Wenn Sie also eine Meldung erhalten, dass BrusbSib.sys die Aktivierung der Speicherintegrität verhindert, hilft Ihnen diese Anleitung weiter. Ziel ist es, den Treiber entweder zu aktualisieren, zu deaktivieren oder vollständig zu entfernen – je nachdem, was Ihre Sicherheitsfunktionen wiederherstellt. Ein kleiner Hinweis: Änderungen an Treibern können manchmal Probleme verursachen. Gehen Sie daher vorsichtig vor, wenn Sie sich mit Kommandozeilen oder Systemdateien nicht auskennen. Aber genau dafür ist diese Anleitung ja da – um Ihnen zu helfen, sich im Chaos zurechtzufinden.

Wie man die aufgrund von BrusbSib.sys deaktivierte Speicherintegrität behebt

Lösung 1: Aktualisieren Sie den Treiber für die Brother-Software.

Das behebt das Problem in der Regel, da Hersteller regelmäßig neuere Treiberversionen veröffentlichen, die Kompatibilitätsprobleme beheben. Bei manchen Systemen genügt es, Windows nach einem Update suchen zu lassen, in anderen Fällen müssen Sie die neueste Version manuell von der Brother-Website herunterladen.

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie Geräte-Manager.
  • Suchen Sie die Kategorie für Ihr Brother-Gerät – oft unter Drucker oder Bildverarbeitungsgeräte.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Brother-Gerät und wählen Sie „Treiber aktualisieren“.
  • Wählen Sie „Automatisch nach Treibern suchen“. Wenn Windows ein Update findet, folgen Sie den Anweisungen und starten Sie den Computer anschließend neu.
  • Falls Windows nichts Neues findet, besuchen Sie die offizielle Brother-Supportseite, um den neuesten Treiber manuell herunterzuladen.
  • Profi-Tipp: Wenn automatische Updates nicht helfen, können Tools wie DriverFix den Prozess automatisieren. Seien Sie jedoch vorsichtig mit Tools von Drittanbietern.

Lösung 2: Aktivieren Sie die virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS) in der lokalen Gruppenrichtlinie.

Manchmal kann die Aktivierung von VBS die Treiberkompatibilität verbessern. Dies ist in Windows Home standardmäßig nicht aktiviert, aber mit Programmen wie PolicyPlus lässt sich VBS auch in Home-Editionen aktivieren.

  • Geben Sie „Lokale Gruppenrichtlinie“ in die Windows-Suche ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  • Navigieren Sie zu Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > System > Device Guard.
  • Doppelklicken Sie auf „Virtualisierungsbasierte Sicherheit aktivieren“.
  • Stellen Sie es auf „Aktiviert“ und klicken Sie auf „OK“.
  • Starten Sie Ihren PC neu, damit die Änderungen wirksam werden.

Einen Versuch ist es wert, aber auf manchen Rechnern lässt sich VBS einfach nicht ohne Weiteres starten.

Lösung 3: BrusbSib.sys-Treiber über die Eingabeaufforderung zwangsweise entfernen

Diese Methode ist etwas technischer, da Sie einen Treiber manuell löschen. Führen Sie sie daher nur durch, wenn Sie mit der Kommandozeile vertraut sind. Im Prinzip identifizieren Sie den Treiber und entfernen ihn dann zwangsweise. Einige Benutzer berichten von Erfolg, aber die Methode ist nicht narrensicher und kann bei unsachgemäßer Durchführung zu weiteren Problemen führen.

  • Suchen Sie in Windows nach cmd, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung und wählen Sie dann Als Administrator ausführen.
  • Klicken Sie bei der Benutzerkontensteuerung auf Ja.
  • Geben Sie diesen Befehl ein, um alle Treiber aufzulisten und den genauen Namen Ihres problematischen Treibers zu finden:
    dism /online /get-drivers /format:table
  • Suchen Sie den Treiber mit dem ursprünglichen Dateinamen, wahrscheinlich oemxx.inf – notieren Sie ihn.
  • Führen Sie anschließend diesen Befehl aus, um es zu löschen:
    pnputil /delete-driver oemXX.inf /uninstall /force

    (Ersetzen Sie oemXX.inf durch den korrekten Namen.)

  • Starten Sie anschließend Ihren PC neu. Hoffentlich behebt das den Treiberkonflikt.

Lösung 4: Verwenden Sie Autoruns, um Treiber beim Systemstart zu verwalten.

Dies ist eher ein visueller Ansatz.Mit Autoruns können Sie Autostart-Treiber anzeigen und deaktivieren, einschließlich problematischer Treiber wie BrusbSib.sys. Wenn Sie den Treiber einfach nur schnell deaktivieren möchten, ohne Dateien zu bearbeiten, kann Ihnen dieses Tool viel Ärger ersparen.

  • Laden Sie Autoruns von der offiziellen Webseite herunter und extrahieren Sie die Datei.
  • Führen Sie Autoruns.exe als Administrator aus.
  • Verwenden Sie das Suchfeld oben und geben Sie BrusbSib.sys ein.
  • Falls Einträge angezeigt werden, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Löschen“ oder „Deaktivieren“.

Lösung 5: Brother-Software vollständig deinstallieren

Wenn nichts anderes hilft, kann die vollständige Deinstallation der Brother-Software Abhilfe schaffen. Manchmal bleiben Treiber auch nach der Deinstallation im System und beeinträchtigen die Windows-Sicherheitsfunktionen. Verwenden Sie das offizielle Deinstallationsprogramm von der Brother-Website, um alle Dateien restlos zu entfernen. Folgen Sie einfach den Anweisungen, starten Sie den Computer neu und prüfen Sie, ob die Speicherintegritätsprüfung nun aktiviert ist.

Denn natürlich macht Windows das Ganze unnötig kompliziert. Doch nach dem Herumprobieren mit Treibern, Patches und Tools geht es oft nur noch darum, genau das eine Ding zu finden, das die Hürde überwindet.

Zusammenfassung

  • Aktualisieren oder laden Sie den neuesten Treiber für Ihr Brother-Gerät herunter.
  • Versuchen Sie, die virtualisierungsbasierte Sicherheit über Gruppenrichtlinien zu aktivieren (falls Sie Windows Pro verwenden).
  • Falls Updates fehlschlagen, entfernen Sie den problematischen Treiber manuell über die Eingabeaufforderung.
  • Verwalten Sie Autostart-Treiber mit Autoruns, um problematische Einträge zu deaktivieren oder zu löschen.
  • Wenn nichts anderes hilft, deinstallieren Sie die Brother-Software vollständig und installieren Sie sie anschließend neu.

Zusammenfassung

Dieser ganze Vorgang kann mühsam sein, besonders wenn man sich nicht gern mit Treibern oder Befehlen herumschlägt. Normalerweise behebt das Entfernen des inkompatiblen Treibers aber das Problem mit der Speicherintegrität und bietet dem System so eine zusätzliche Sicherheitsebene. Vergessen Sie nicht, nach jedem Schritt neu zu starten und die Auswirkungen der einzelnen Änderungen zu beobachten. Hoffentlich erspart Ihnen das stundenlangen Frust. Viel Erfolg beim Herumprobieren mit Ihren Treibern!