Oma sieht sich nach Einbruch mit Gegenklage konfrontiert
In einer überraschenden Wendung der Ereignisse wurde die südkoreanische Schauspielerin und ehemalige After School-Sängerin Nana von eben jenem Mann, den sie im November 2025 bei einem Einbruch überwältigte, wegen versuchten Mordes verklagt. Diese Behauptung wurde am 2. Januar 2026 von ihrer Agentur Sublime bestätigt.
Der Einbruchsfall
Der Eindringling, dessen Identität lediglich mit A bezeichnet wird und der in seinen Dreißigern ist, erstattete aus der Haft Gegenklage. Er beschuldigt Nana des versuchten Mordes und der schweren Körperverletzung, obwohl die polizeilichen Ermittlungen ergeben hatten, dass ihr Handeln eine legitime Notwehrhandlung war. Der alarmierende Vorfall ereignete sich am 15. November 2025, als der Verdächtige mit einem Messer bewaffnet und mithilfe einer Leiter in Nanas Wohnung in Guri, Provinz Gyeonggi, einbrach.
Bedrohliche Umstände traten ein
Berichten zufolge bedrohte der Angreifer Nanas Mutter mit einer Waffe, forderte Geld und würgte sie, bis sie das Bewusstsein verlor. Als Nana durch die verzweifelten Schreie ihrer Mutter erwachte, schritt sie ein, und gemeinsam gelang es ihnen, den Eindringling zu überwältigen. Dabei erlitt er eine sieben Zentimeter lange Schnittwunde am Kiefer. Tragischerweise wurden beide Frauen bei der Auseinandersetzung verletzt, sodass Nanas Mutter aufgrund der Strangulationsverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wie MSN berichtete.
Polizeiliche Ermittlungen und Gerichtsverfahren
Die Polizeistation Guri urteilte im November, dass Nanas Reaktion im Rahmen der Notwehr lag. Ein Beamter erklärte: „Die angewandte Gewalt führte nicht zu übermäßigen oder schweren Verletzungen des Verdächtigen“, und bestätigte, dass weder Nana noch ihre Mutter strafrechtlich verfolgt werden.
Widersprüchliche Aussagen des Eindringlings
Zunächst gestand der Verdächtige seine Tat, änderte seine Aussage jedoch später im Polizeiverhör. Er behauptete, unbewaffnet gewesen zu sein und weder Nana noch ihrer Mutter etwas angetan zu haben. In einem Brief aus dem Gefängnis an die JTBC-Sendung „Crime Chief“ gab er an, Nanas Vertreter hätten ihm 40 Millionen Won (ca.27.700 US-Dollar) angeboten, damit er aussage, er sei mit einer Waffe in das Haus eingedrungen. Er rechtfertigte sein Handeln damit, dass er Geld für die Behandlungskosten seiner Mutter beschaffen wollte.
Ablehnung und rechtliche Schritte seitens Nanas Agentur
Sublime wies diese Behauptungen entschieden zurück, bestritt das angebliche Finanzangebot und erklärte, der Verdächtige habe in Wirklichkeit versucht, einer polizeilichen Ermittlung zu entgehen.„Die Behauptungen bezüglich Finanzgeschäften und Waffen sind völlig falsch“, so die Behörde laut Korea Times. Sie kritisierte den Eindringling dafür, Nanas Bekanntheit ausgenutzt zu haben, und bezeichnete sein Handeln als „sekundären Schaden“ ohne jegliche Reue.
Nanas Reaktion und zukünftige Maßnahmen
Sublime kündigte an, alle rechtlichen Möglichkeiten gegen den Angreifer auszuschöpfen. Nana erwog zunächst, aufgrund des jungen Alters des Verdächtigen Milde walten zu lassen; ihre Meinung änderte sich jedoch nach Bekanntwerden der Gegenklage.
Direkte Kommunikation mit Unterstützern
Auf Social Media bedankte sich Nana bei ihren Unterstützern und erwähnte, dass sie bereits vor der öffentlichen Bekanntgabe von der Gegenklage gewusst hatte.„Ich weiß schon länger von der Gegenklage. Zum Glück habe ich nach einer Auszeit wieder zu mir gefunden und fühle mich stärker“, versicherte sie ihren Fans und gelobte, die Situation angemessen zu meistern und standhaft zu bleiben.
Laufende polizeiliche Überprüfung
Trotz der nachgewiesenen Notwehrbehauptungen bestätigte die Polizei, den Fall nach Eingang der Anzeige zu prüfen. Weitere Entwicklungen in dieser Angelegenheit werden erwartet, wie Koreaboo berichtet.
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