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Deutliche Preiserhöhung für SSDs durch Samsung und Kingston
Der Markt für Solid-State-Drives (SSDs) steht vor einer weiteren Herausforderung: Jüngste Berichte bestätigen steigende Preise der führenden Hersteller Samsung und Kingston mit Erhöhungen von rund 10 %.Dadurch wird der Kauf von SSDs zunehmend schwieriger.
Einst mit hochwertigen SSDs gefüllte Regale sind nun von stark gestiegenen Preisen bedroht, die preisbewussten Gamern zunehmend Sorgen bereiten. Aktuell kosten 1-TB-SSDs, die letztes Jahr noch unter 100 US-Dollar erhältlich waren, zwischen 300 und 330 US-Dollar. Prognosen zufolge werden die Preise voraussichtlich weiter auf 330 bis 360 US-Dollar steigen.
Samsung hat offiziell eine Preisanpassung für SSD-Produkte bekannt gegeben, die Preiserhöhungen von über 10 % vorsieht. Das Unternehmen hat bereits drei große inländische Vertriebspartner über die Preiserhöhungen informiert.
Gleichzeitig kündigte Kingston gestern an, dass alle SSD-Produkte des Sortiments ab dieser Woche einheitlich im Preis steigen werden, und zwar um mindestens 10 %.
– Bobantang, via IT Home
Laut dem Branchenkenner Bobantang haben sowohl Samsung als auch Kingston Preisanpassungen für ihr gesamtes SSD-Sortiment bestätigt. Dies ist die zweite Preiserhöhung innerhalb eines Monats, nachdem Unternehmen wie Western Digital ihre Preise bereits zuvor deutlich angehoben hatten.
Die aufgrund anhaltender Lieferengpässe steigenden Kosten für NAND-Flash-Speicher haben diese Anpassungen notwendig gemacht. So konkurrieren beispielsweise SSDs mit hoher Kapazität wie die Samsung 990 PRO mittlerweile zu exorbitanten Preisen um die Gunst der Verbraucher und stehen damit im Wettbewerb mit Premium-Grafikkarten wie der GeForce RTX 5080 und RTX 5090.

Dieser Preisanstieg ist besonders für Gamer abschreckend, die bei der Speicherkapazität keine Kompromisse eingehen wollen. Da viele auf SSDs mit weniger als 1 TB umsteigen und gleichzeitig nach günstigeren RAM-Optionen suchen, reagieren fast alle OEMs mit flächendeckenden Preiserhöhungen. So hat beispielsweise LG die Preise seiner Gram-Laptops aufgrund dieser Trends um fast 400 US-Dollar angehoben.
Inmitten dieser Schwankungen trägt die steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur maßgeblich zur Verlagerung des Fokus der Speicherhersteller bei und schränkt den Zugang der Verbraucher zu SSDs weiter ein. Berichten zufolge könnten in den kommenden Wochen oder Monaten weitere Preiserhöhungen bevorstehen, was die Sorgen derjenigen, die ihre Gaming-PCs zusammenstellen oder aufrüsten, nur noch verstärken wird.
Weitere Details finden Sie in der Quelle: IT Home
Quelle & Bilder: Wccftech