Der jüngste Preisanstieg bei DRAM-Speichern stellt Verbraucher weltweit vor große Herausforderungen, die nach preisgünstigen DDR5-RAM-Modulen und -Kits suchen.
Beispielloser Preisanstieg auf dem südkoreanischen DIY-Markt: 16 GB 5600 DDR5 von 47 $ auf 142 $
Südkoreanische Distributoren verlangen mittlerweile den Kauf von Mainboards zusammen mit jedem RAM-Modul. Dies spiegelt die durch den anhaltenden KI-Boom entstandene unübersichtliche Marktlage wider. Infolgedessen zahlen Endverbraucher doppelt so viel wie üblich für RAM-Kits. Das wahre Ausmaß dieser Preisinflation wird jedoch erst beim Blick auf Samsungs DDR5-Speicher in Südkorea deutlich.

Laut Danawa, einem südkoreanischen Preisüberwachungsdienst, hat das 16-GB-DDR5-5600-Speichermodul von Samsung Electronics innerhalb von nur drei Monaten einen Preisanstieg von über 300 % erlebt. Im August lag der Preis bei rund 69.246 Won, was etwa 47 US-Dollar entspricht. Aktuell wird ein außergewöhnlich hoher Preis von 208.090 Won erzielt, was ungefähr 142 US-Dollar entspricht.

Die Preissteigerungen begannen Ende Oktober sprunghaft anzusteigen und haben sich diesen Monat noch verstärkt. In einigen Geschäften ist der Preis des Moduls auf bis zu 216.500 Won (ca.148 US-Dollar) gestiegen. Für solche Preise hätten Käufer früher ein hochwertiges 32-GB-DDR5-Kit erwerben können, doch nun müssen sich Verbraucher mit Standardoptionen mit einer Taktfrequenz von lediglich 5600 MT/s begnügen. Dies deckt sich mit Samsungs kürzlich angekündigten Preiserhöhungen von fast 60 % für seine DRAM-Chips.

Während die Preise für DDR5 weltweit ebenfalls gestiegen sind, verzeichnen die meisten Regionen Preiserhöhungen um etwa das Doppelte des Normalpreises. Premium-Module wie das Corsair Vengeance RGB 16 GB 5200 MT/s sind jedoch aktuell zu bemerkenswerten Preisen erhältlich, beispielsweise für 125 US-Dollar auf Amazon in den USA. Der DRAM-Mangel betrifft nicht nur Standard-DDR-RAM für Desktop-PCs und Laptops, sondern trägt auch zu den Preiserhöhungen bei Mini-PCs, Komplettsystemen und Grafikkarten bei.
AMD kündigte kürzlich eine Preiserhöhung für seine GPUs an und begründete dies mit den steigenden DRAM-Kosten – bereits die zweite Preiserhöhung seit Oktober. Die aktuelle Entwicklung der DRAM-Preise gibt Anlass zur Sorge hinsichtlich der zukünftigen Verfügbarkeit und Bezahlbarkeit, insbesondere da die Nachfrage durch KI-Technologien weiterhin hoch ist.
Für aktuelle Informationen siehe die Quelle: @harukaze5719
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