NVIDIAs Vera Rubin der nächsten Generation integriert Samsungs HBM4 und beansprucht den Titel der „schnellsten KI-Speicherlösung“ der Branche.

NVIDIAs Vera Rubin der nächsten Generation integriert Samsungs HBM4 und beansprucht den Titel der „schnellsten KI-Speicherlösung“ der Branche.

Samsungs Wiederaufstieg im Bereich der High Bandwidth Memory (HBM)-Speicher ist bemerkenswert, insbesondere durch die kürzlich erfolgte Ankündigung der HBM4-Technologie, die sich durch außergewöhnliche Geschwindigkeit auszeichnet und nun für den kommerziellen Einsatz verfügbar ist.

Vorstellung der Verbesserungen der HBM4-Technologie von Samsung

Der Wettbewerb um HBM4 hat sich verschärft, da Samsung sein Angebot deutlich verbessert hat. In einer bahnbrechenden Ankündigung gab der südkoreanische Technologiekonzern bekannt, dass seine HBM4-Speichereinheiten zu den ersten gehören, die kommerziell ausgeliefert werden. Sie basieren auf einem 1c-DRAM der 6. Generation und einem 4-nm-Logikchip und verwenden ausschließlich intern gefertigte Komponenten.

Ein herausragendes Merkmal von Samsungs HBM4 ist seine bemerkenswerte Pin-Geschwindigkeit von bis zu 11, 7 Gbit/s – eine beeindruckende Steigerung von 46 % gegenüber dem vorherigen Standard von 8 Gbit/s. Nach dem Übertakten sind sogar Geschwindigkeiten von bis zu 13 Gbit/s möglich, womit eine wichtige Anforderung von NVIDIA an ihre Technologie erfüllt wird. Darüber hinaus bietet Samsung aktuell ein Modul auf Basis einer 12-Layer-Architektur an und plant die Entwicklung eines 16-Layer-HBM4-Moduls, wodurch die Kapazität pro Modul potenziell auf beachtliche 48 GB erhöht werden könnte.

Detailansicht eines Samsung HBM4-Chips, die dessen Design hervorhebt.

Obwohl Samsung den konkreten Kunden hinter dieser Implementierung nicht genannt hat, ist bekannt, dass NVIDIA der einzige Infrastrukturanbieter ist, der diese fortschrittliche Speichertechnologie, insbesondere in seiner Vera-Rubin-KI-Architektur, einsetzt. Da das Vera-Rubin-System geringe Latenzzeiten und optimale Reaktionszeiten priorisiert, ist die Speicherleistung von entscheidender Bedeutung. Diese Ausrichtung positioniert Samsungs HBM4-Lösung als wichtigen Treiber für Speicherentwicklungen bei NVIDIA, insbesondere im Hinblick auf Kapazitäts- und Bandbreitenverbesserungen.

Mit Blick auf die Zukunft rechnet Samsung mit einer Verdreifachung seiner HBM-Umsätze bis 2025 und peilt die Markteinführung von HBM4E in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 an.

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