NVIDIAs OPP-Programm wurde Berichten zufolge beendet; die Produktion von GPUs mit UVP wurde eingestellt und die Produktion der GeForce RTX 5070 Ti deutlich reduziert.

Aktuelle Erkenntnisse des bekannten Übertakters Der8auer deuten darauf hin, dass die GPUs der NVIDIA RTX 50-Serie in naher Zukunft wahrscheinlich nicht zu den empfohlenen Verkaufspreisen (UVP) erhältlich sein werden. Diese Entwicklung markiert einen deutlichen Trend zu überhöhten Preisen auf dem Grafikkartenmarkt.

Nach der Beendigung des Open Price Programms durch NVIDIA werden „massive Preiserhöhungen“ erwartet.

Es gab Spekulationen über AMDs Preisstrategie für die kommenden RDNA-4-Grafikkarten; eine Tatsache steht jedoch fest: GPUs der nächsten Generation werden deutlich teurer sein als die unverbindliche Preisempfehlung. Die Einstellung des Open Price Program (OPP) von NVIDIA hat die Preisgestaltung verunsichert und Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit von GPUs zum empfohlenen Verkaufspreis aufkommen lassen.

Wie Der8auer berichtet, hat NVIDIA kürzlich das OPP-Programm eingestellt, das es Partnern von Erweiterungsplatinen ermöglichte, GPUs zum UVP zu verkaufen. Die Abschaffung dieses Programms deutet darauf hin, dass Verbraucher mit steigenden Preisen für Grafikkarten der RTX-50-Serie rechnen müssen. Verstärkt wird diese Entwicklung durch steigende Speicherkosten und die allgemeine Marktlage.

Neben der Einstellung des OPP-Projekts weist Der8auer auf das mögliche Schicksal der GeForce RTX 5070 Ti hin, die entgegen früheren Gerüchten möglicherweise nicht den End-of-Life-Status (EOL) erreichen wird. Stattdessen wird erwartet, dass NVIDIA die Produktion der leistungsstärkeren GeForce RTX 5080 hochfährt, die zwar über dieselben 16 GB GDDR7-VRAM verfügt, aber eine höhere Leistung bietet. Dieser strategische Kurswechsel könnte NVIDIA ermöglichen, den Markt für High-End-GPUs zu dominieren und gleichzeitig die Rentabilität zu steigern.

Da sich die RTX 5080 zum neuen Flaggschiff entwickelt, müssen sich Verbraucher auf deutliche Preiserhöhungen einstellen. Aktuell kostet diese Karte das 1, 5- bis 2-Fache ihrer UVP, was auf eine zunehmende Knappheit der RTX 5070 Ti hindeutet. NVIDIA hingegen plant, das Budgetsegment mit GPUs wie der RTX 5060 Ti, die über 8 GB Speicher verfügt, zu bedienen. Auch AMD passt seine Produktstrategie an und hebt seine 16-GB-Angebote wie die Radeon RX 9060 XT 16 GB und die RX 9070 XT hervor, während es sich von Versionen mit geringerer Speicherkapazität zurückzieht.

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