Windows 11 präsentiert ein innovatives Startmenü mit einer von iOS inspirierten Kategorienfunktion und der Möglichkeit, den umstrittenen Feed mit empfohlenen Inhalten zu deaktivieren. Darüber hinaus verbessert die Integration von Inhalten von Android- oder iPhone-Geräten direkt in das Startmenü die Barrierefreiheit. Interessanterweise hat Microsoft unzählige unkonventionelle Designoptionen ausprobiert, bevor es sich für die aktuelle Version entschied. Tauchen wir ein in die Entwicklung des Startmenüs und erkunden weitere Konzepte, die dieses Redesign geprägt haben.
Das Startmenü hat seit seiner Einführung mit Windows 95 erhebliche Veränderungen erfahren und wurde fünfmal grundlegend überarbeitet. Windows XP führte insbesondere ein zweispaltiges Layout ein, während Windows 8 auf Live-Kacheln setzte, die in Windows 10 weiter verfeinert und in Windows 11 wieder abgeschafft wurden.
Microsoft betont, dass das Startmenü auch in Windows 11 weiterhin der zentrale Knotenpunkt bleibt, insbesondere für Nutzer, die intensiv mit Apps interagieren. Dieses minimalistische und zentrierte Startmenü hat unterschiedliche Meinungen hervorgerufen – manche begrüßen es, andere sehnen sich nach den traditionellen Oberflächen von Windows 7 oder den dynamischen Kacheln von Windows 8.
Gestaltung des Startmenüs: Eine Mischung aus Benutzereingaben und Designinnovation
Das neueste Startmenü in Windows 11 ist eine lobenswerte Leistung, aber es gibt immer noch Raum, das Erlebnis zu verfeinern, oder?
Das neue Design wird bald weltweit eingeführt. Meine Erfahrungen aus erster Hand im letzten Monat haben Verbesserungen gegenüber früheren Versionen gezeigt. Was führte zur Wahl dieser speziellen Benutzeroberfläche und welche anderen potenziellen Designs wurden geprüft?
Microsoft hat wertvolle Erkenntnisse von Nutzern gewonnen, die sich eine schnellere Möglichkeit zum Auffinden installierter Apps und die Möglichkeit zur individuellen Anpassung ihres Startmenüs wünschten, um ihre Arbeitsabläufe besser zu gestalten. Dies deutet auf einen Bedarf an Personalisierung hin, beispielsweise durch die Deaktivierung des empfohlenen Feeds, falls dieser als unnötig erachtet wird.
Das Designteam basierte das überarbeitete Startmenü auf einem kollaborativen Ansatz, der Folgendes umfasste:
- Engagement mit über 300 engagierten Fans, die umfassendes Feedback gaben.
- Konzentrierte Co-Creation-Sitzungen, die den Designern dabei halfen, die Stimmung der Benutzer hinsichtlich verschiedener Aspekte des Startmenüs besser zu verstehen.
Letztendlich hat Microsoft das aktuelle Design fertiggestellt, da es die Anforderungen der Benutzer erfüllt und Vielseitigkeit für verschiedene Bildschirmgrößen bietet – von großen 49-Zoll-Ultrawide-Bildschirmen bis hin zu kompakten 10-Zoll-Surface-Go-Geräten.
Dies war jedoch nicht das einzige Konzept, das in Betracht gezogen wurde. Hier ist ein genauerer Blick auf einige der faszinierenden, aber verworfenen Startmenü-Designs, mit denen Microsoft während der Entwicklung experimentierte:
1. Konzept mit „Für Dich“-Tab und KI-Integration

Dieses ursprüngliche Konzept beinhaltete eine Registerkarte „Für Sie“, auf der Teams, PowerPoint und KI-gestützte Erinnerungen angezeigt wurden. Die Gruppierung von Apps in Kategorien erschien zwar logisch, verlagerte den Fokus jedoch stark auf die Schaltfläche „Erstellen“ und die Microsoft 365-Dienste, was die einfache Suche nach Apps erschwerte. Daher wurde diese Idee auf Eis gelegt.
2. Einbindung von Live-Kacheln und Widgets

Diese Version versuchte, Widgets mit einer Oberfläche im Kachel-Stil zu kombinieren. Obwohl dies optisch ansprechend war, gab es aufgrund der Ähnlichkeiten mit früheren Designs Bedenken hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit, ähnlich wie beim Spotify-Widget, das den Kacheln von Windows 8 ähnelt.
3. Ein kompliziertes, großes Startmenü

Konzept drei präsentierte eine hohe, überladene Benutzeroberfläche. Das Design überforderte die Nutzer mit zu vielen Informationen und erschwerte die Navigation eher, als sie zu vereinfachen. Glücklicherweise wurde dieses Konzept schnell verworfen.
4. Ein verwirrendes Menüdesign

Ähnlich wie Konzept drei fehlte diesem Design die Kohärenz. Die verschiedenen Elemente wirkten unzusammenhängend, was zu einer verwirrenden Benutzererfahrung führte.
5. Erkunden eines Vollbild-Startmenüs

Ein interessantes Konzept war ein Vollbild-Startmenü, das ich persönlich sehr ansprechend fand. Obwohl es auf Desktops möglicherweise nicht die beste Leistung bringt, könnte es für 10-Zoll-Tablets eine gute Option sein.
Ein gemeinsames Thema dieser abgelehnten Designs ist die vorgeschlagene Integration von Widgets und einem „Erstellen“-Tool. Es ist plausibel, dass ähnliche Elemente in zukünftigen Updates des Startmenüs übernommen oder integriert werden.
Was halten Sie von diesen innovativen Startmenü-Designs? Welches Konzept erscheint Ihnen als funktional oder optisch ansprechend? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren unten.
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