Mehr M.2-Steckplätze, SATA-Anschlüsse, USB-Anschlüsse und erweiterte E/A-Erweiterungsmöglichkeiten mit AMD B650, X670, X870 AICs

Mehr M.2-Steckplätze, SATA-Anschlüsse, USB-Anschlüsse und erweiterte E/A-Erweiterungsmöglichkeiten mit AMD B650, X670, X870 AICs

Erweitern Sie die Erweiterungsmöglichkeiten Ihres PCs mit kundenspezifischen AMD X870-, X670- und B650-AICs.

In den letzten Monaten haben verschiedene ausländische Anbieter, insbesondere aus China, damit begonnen, maßgeschneiderte Erweiterungskarten (Add-in Cards, AICs) mit den fortschrittlichen AMD-Chipsätzen X870, X670 und B650 anzubieten. Diese innovativen Geräte bieten Nutzern deutlich erweiterte Erweiterungsmöglichkeiten und nutzen PCIe-Steckplätze, um im Vergleich zu Standard- und Einsteiger-Mainboards eine überlegene I/O-Leistung zu erzielen.

Laut Informationen eines Bilibili-Content-Erstellers dient ein bemerkenswertes AIC-Modell, das Oshwhub-Modell, als Open-Source-Hardwareplattform, die neben anderen Chipsätzen auch eine AMD-Southbridge der Promontory-21-Serie integriert. Dieses AIC kann auf verschiedenen Plattformen als Standard-PCIe-Gerät eingesetzt werden.

Eine AMD B650 PCH PCIe4.0 Erweiterungskarte mit vier sichtbaren PCIe-Steckplätzen, die mit 'M.1', 'M.2', 'M.2 3' und 'M.2 4' beschriftet sind, ist auf einem Tisch ausgestellt.
Bildquelle: Wccftech

Viele der verfügbaren Erweiterungskarten werden von AMD speziell für Test- und Evaluierungszwecke hergestellt, ein beträchtlicher Teil gelangt jedoch auch auf den DIY-Markt. Die meisten dieser AICs nutzen den B650-Chipsatz, es gibt aber auch Varianten mit den Chipsätzen X870 und X670. Die AMD B650 PCH PCIe 4.0 Erweiterungskarte beispielsweise ist mit einem B650-Chipsatz unter einem kompakten Kühlkörper ausgestattet und nutzt eine PCIe 4.0 x4-Schnittstelle. Sie verfügt über vier M.2-Steckplätze mit PCIe 4.0/3.0 x4-Geschwindigkeit, vier SATA III-Steckplätze und USB 3.2-Unterstützung. Diese Karten sind in China für etwa 300 RMB (ca.40 USD) erhältlich.

Eine KCORES-Leiterplatte mit der Bezeichnung „OLDMONSTER“ verfügt über einen zentralen GPU-Chip und mehrere HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse.
Bildquelle: Wccftech

Darüber hinaus sind ältere Erweiterungskarten auf X570-Basis für etwa 200 RMB bzw.30 USD erhältlich. Diese Karten bieten vergleichbare M.2- und SATA-Funktionen und verfügen zusätzlich über eine größere Anzahl an USB-A/USB-C-Anschlüssen. Einige Mainboard-Hersteller, darunter ASRock, haben Erweiterungskits (AICs) entwickelt, die mit ähnlichen AMD-Chipsätzen kompatibel sind und zusätzlich 10-GbE-LAN ​​unterstützen.

Zwei Hände halten ein AMD-Motherboard mit der Aufschrift „B650/X670/X870“, auf dem ein PCIe-Steckplatz und Anschlüsse sichtbar sind.
Bildquelle: Wccftech

Eine faszinierende Eigenschaft dieser AIC-Erweiterungskarten ist ihre Möglichkeit zur Reihenschaltung, wodurch nahezu unbegrenzte I/O-Kapazitäten entstehen. Einige Karten verfügen über einen integrierten PCIe 4.0 x4-Steckplatz, der die mehrfache Verbindung derselben Karte ermöglicht. Auch wenn dieser Ansatz nicht immer praktikabel ist, verdeutlicht er die Vielseitigkeit dieser Erweiterungskits.

Ein Desktop-Hardware-Setup bestehend aus einem ASUS TUF Gaming-Motherboard, einer ASMedia ASM1166-Grafikkarte und einer Western Digital WD Black SN770 NVMe SSD sowie verschiedenen angeschlossenen Komponenten.
Bildquelle: Oshwhub

Leistungsmäßig bieten diese Erweiterungssteckplätze eine Performance, die mit Onboard-Controllern vergleichbar ist und volle M.2 Gen4x4-, USB 3.2- und SATA III-Geschwindigkeiten unterstützt, wie der folgende Vergleich zeigt:

Ein Vergleich der Lese- und Schreibgeschwindigkeiten für PCIe 4.0 x4 ('6946.32', '6457.06'), USB 3.2 Gen2x2 ('2142.39', '1957.19') und SATA-Schnittstellen ('535.28', '522.29') wird in drei CrystalDiskMark-Fenstern angezeigt.
Bildquelle: Wccftech

Vor der Verwendung dieser Erweiterungskarten sollten Anwender sicherstellen, dass ihre Firmware für einen optimalen Betrieb aktualisiert ist. Diese Erweiterungslösungen bieten eine hervorragende Möglichkeit für Einsteigersysteme von Intel und AMD, die I/O-Leistung deutlich zu verbessern. Die Hersteller unterstützen ihre Kunden weiterhin und stellen notwendige Firmware-Updates über ihre Social-Media-Kanäle bereit.

Für weitere Einblicke können Sie hier zusätzliche Quellen erkunden: HXL #1, HXL #2, Chiphell #1, Chiphell #2, HKEPC.

Für weitere Informationen und Bilder besuchen Sie: Quelle & Bilder.

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