Die Vorfreude auf Samsungs nächsten Flaggschiff-Chipsatz, den Exynos 2700, wächst, und erste Details tauchen in Benchmark-Ergebnissen, darunter Geekbench 6, auf. Die offiziellen Leistungsdaten des Vorgängers Exynos 2600 sind zwar noch nicht veröffentlicht, doch neue Leaks deuten darauf hin, dass der Exynos 2700 über einen einzigartigen Deca-Core-Prozessor verfügen wird. Auch wenn die Benchmark-Ergebnisse in diesen frühen Tests noch nicht herausragend sind, zeigen Erkenntnisse, dass Hersteller bei umfangreichen Evaluierungsprozessen häufig eine Mischung aus neueren und älteren Kernarchitekturen verwenden, um spezifische Ziele zu erreichen.
Validierung und Entwicklung für den Exynos 2700
Der Exynos 2700 erzielte im OpenCL-Test mit derselben API deutlich niedrigere Werte als sein Vorgänger und unterstreicht damit Samsungs Engagement für die Entwicklung innovativer SoCs. Ziel dieser Initiative ist es, die Abhängigkeit von externen Zulieferern wie Qualcomm zu verringern. Berichten zufolge erreichte Samsung mit seinem fortschrittlichen 2-nm-GAA-Fertigungsprozess (Gate-All-Around) eine Ausbeute von 50 Prozent. Das Unternehmen treibt zudem die Entwicklung der nächsten Generation seines Fertigungsprozesses, SF2P, voran, der voraussichtlich beim Exynos 2700 zum Einsatz kommen wird.

Branchenexperte Ice Universe kommentierte die Benchmark-Ergebnisse des Exynos 2700 auf X und bezeichnete das aktuelle Ergebnis als „bedeutungslos“.Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Chipsatz auf einem Engineering Reference Design (ERD) getestet wird, bei dem eine Kombination aus Kernen der nächsten und vorherigen Generation zum Einsatz kommt. Dieser Ansatz ermöglicht die Bewertung der Scheduler-Performance und der allgemeinen architektonischen Stabilität. Trotz der vorläufigen Ergebnisse verfolgt Samsung eindeutig einen entschlossenen Weg, diesen neuen Chip weiterzuentwickeln, um mit Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro und Snapdragon 8 Elite Gen 6 konkurrieren zu können.
Dies ist ein ERD-Engineering-Board zur Validierung von Schedulern und Architekturen. Hier werden Kerne verschiedener Generationen und mit unterschiedlichen Funktionen gezielt kombiniert, um energieeffizientes Scheduling, Energiemigration und Systemstabilität unter Android 16 zu testen. Kurz gesagt: … https://t.co/RmyMfewidm
— Ice Universe (@UniverseIce) 27. Januar 2026
Zukünftige Modifikationen der CPU-Konfiguration, insbesondere Anpassungen des „4+1+4+1“-Clusters und der Taktraten – die bei etwa 2, 88 GHz liegen könnten – werden erwartet. Der Exynos 2700 mit dem Codenamen „Ulysses“ soll LPDDR6-RAM und UFS-5.0-Speicher unterstützen. Parallel dazu gibt es Berichte über einen kommenden Exynos 2800. Dieser Chipsatz könnte Samsungs erster Schritt zur Integration einer eigenen GPU sein und über potenzielle Anwendungsbereiche hinausgehen, die über herkömmliche Mobilgeräte hinausgehen.
Weitere Details finden Sie in der offiziellen Benchmark-Quelle: Geekbench 6.
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