Krafton gegen Unknown Worlds Entertainment: Laufender Rechtsstreit und öffentliche Auseinandersetzung
Der andauernde Konflikt zwischen Krafton, dem südkoreanischen Entwicklerstudio, das für Blockbuster-Titel wie PUBG, TERA und inZOI bekannt ist, und den Gründern von Unknown Worlds Entertainment, den Machern des von Kritikern gefeierten Subnautica, verschärft sich auch jenseits der Gerichtssäle.
Aktuelle Anschuldigungen und kontroverse Aussagen
Krafton präsentierte heute zwei wichtige Dokumente den Medien, die Aussagen von **Charlie Cleveland**, einem der Gründer von Unknown Worlds, untermauern. Diese Dokumente belegen angeblich Clevelands rassistische Unsensibilität gegenüber Koreanern und stellen Krafton als den „Bösewicht“ der Geschichte dar. Nachfolgend einige bemerkenswerte Auszüge:
Korea – die sind wie Joe Pesci unter den Ländern. Charmant, bis sie unglaublich fies werden. Das geht schnell auf Anschlag. Ohne Filter.
Der Umgang damit kann emotional sehr belastend sein, insbesondere für westliche Männer. Koreanische Männer sind möglicherweise eher problemlösungsorientiert und weniger emotional – dafür gibt es biologische Gründe. Spieleentwicklung bedeutet Problemlösung.
Korea ist von Feinden umzingelt, die sie vernichten wollen. Es sind Kämpfer. Es ist kleinlich und grausam. Jedes Jahr begeht ein großer Filmstar Selbstmord – wegen Sex, Drogen oder Ähnlichem –, gejagt von der Presse.
Delaware wird sagen, das seien sadistische koreanische Arschlöcher (wie Samsung – John Pleasance).Sie haben uns zu den Bösewichten erklärt, und damit ist die Sache erledigt.
Delaware? Oh, die sind am Arsch. Da braucht man nicht mal einen koreanischen Anwalt. Die Geschichte wird sich daran erinnern, dass Krafton schlecht war. Sogar die Reddit-Community hasst sie wegen „Dark and Darker“.
Wir spielen mit dem Geld des Hauses und sind die Heimmannschaft. Wir müssen uns weder um diese Jungs noch um unseren Ruf Sorgen machen. Die Geschichte wird sich daran erinnern, dass Krafton schlecht war.
Clevelands sich wandelnde Erzählung
In seiner laufenden Aussage räumte Cleveland ein, mit seiner Position bei Unknown Worlds unzufrieden gewesen zu sein. Er bezeichnete sich selbst als „im Vorruhestand“, was darauf hindeutet, dass sein Hauptaugenmerk nun auf der Subnautica-Verfilmung liege. Krafton hingegen äußerte sein Interesse an einer Wiedereinstellung. Cleveland reagierte mit neuem Elan und erklärte, er sei nun „hochmotiviert“.
Hintergrund des Streitfalls
Der Konflikt entbrannte am 2. Juli, als Krafton das ursprüngliche Führungsteam von Unknown Worlds, darunter Cleveland, Ted Gill und Max McGuire, entließ. Die abgesetzten Gründer behaupteten, Krafton habe die Entwicklung von Subnautica 2 absichtlich verzögert, um einen ihnen zustehenden Bonus von 250 Millionen US-Dollar zu umgehen. Krafton hingegen warf der ehemaligen Führung vor, versucht zu haben, ein unfertiges Spiel überstürzt zu veröffentlichen, um den Bonus zu sichern, und dabei ihre Pflichten vernachlässigt zu haben.
Eine schockierende Entwicklung
Überraschenderweise wurde erst vor zwei Tagen bekannt, dass Kraftons CEO, Changham Kim, bei ChatGPT nach möglichen Strategien gefragt hatte, um die Bonuszahlung an die Gründer zu umgehen. Diese Enthüllung erfolgte kurz nachdem Krafton seinen Kurswechsel zu einem KI-zentrierten Unternehmen angekündigt hatte.
Was liegt vor uns?
Diese jüngste Episode scheint nur eine von vielen in dieser sich entwickelnden Geschichte zu sein. Während wir die Situation weiterhin beobachten, gab Krafton auch ein Update zur Entwicklung von Subnautica 2 und teilte Folgendes mit:
Wir haben in den letzten Monaten unglaubliche Fortschritte gemacht und freuen uns darauf, diese mit allen Subnautica-Fans zu teilen.
Bleiben Sie dran für weitere Updates, während sich die Geschichte weiterentwickelt.
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