Kim Soo Hyuns Kosmetikklage ruht, da das Gericht auf eine Entscheidung über die Verbindung zu Kim Sae Ron wartet.

Gericht in Seoul stoppt vorläufig Kim Soo Hyuns Klage gegen Kosmetikmarke

Ein Gericht in Seoul hat beschlossen, das Gerichtsverfahren in dem Aufsehen erregenden Rechtsstreit des Schauspielers Kim Soo Hyun gegen ein Kosmetikunternehmen auszusetzen, bis weitere Klarstellungen hinsichtlich der Auswirkungen seiner früheren Beziehung zu der verstorbenen Schauspielerin Kim Sae Ron auf die Ansprüche in der Klage vorliegen.

Überblick über den Rechtsstreit

Die Zivilklage wurde von einer Kosmetikmarke, in Berichten als „Marke A“ bezeichnet und mutmaßlich mit VT Cosmetics verbunden, eingereicht. Sie wirft Kim und seiner Agentur vor, ihren Teil eines Werbevertrags nicht eingehalten zu haben, indem sie nach den Vorwürfen um Kims Beziehung zu Kim Sae Ron, die stattfand, als diese noch minderjährig war, kein „respektvolles Image“ gewahrt hätten.

Finanzielle Auswirkungen für Kim Soo Hyun

Ursprünglich forderte Marke A rund 500 Millionen Won (ca.334.000 US-Dollar) Schadensersatz. Inzwischen hat sie diese Forderung jedoch auf etwa 2, 86 Milliarden Won (ca.1, 9 Millionen US-Dollar) erhöht und beruft sich dabei auf Vertragsklauseln, die es ihr erlauben, das Doppelte des Modelhonorars sowie zusätzliche Verluste geltend zu machen, wie allkpop berichtet.

Gerichtsverhandlungen und Zeugenaussagen

Die erste Anhörung fand im November 2025 statt. Das Bezirksgericht Seoul hörte dabei die unterschiedlichen Standpunkte beider Parteien. Weitere Sitzungen sind für 2026 angesetzt, um hoffentlich Klarheit in verschiedenen strittigen Punkten des Falles zu schaffen.

Wichtige Fragen zur aktuellen Situation

Jüngsten Berichten zufolge hat das Gericht anerkannt, dass die Hauptfragen in diesem Rechtsstreit erst dann geklärt werden können, wenn es separate Streitigkeiten über den zeitlichen Ablauf der Beziehung zwischen Kim Soo Hyun und Kim Sae Ron sowie über von ihren Verwandten und einem YouTube-Kanal verbreitete Anschuldigungen geprüft hat.

Marke A argumentiert, dass die Dating-Kontroverse und die damit einhergehenden Anschuldigungen ihren Ruf schwer geschädigt haben. Kims persönliche Skandale hätten das für ihre Werbekampagnen so wichtige „saubere“ Image untergraben. Zudem werden Spekulationen über den zeitlichen Ablauf seiner emotionalen Beziehung zu Kim Sae Ron hervorgehoben, die sogar vor deren Volljährigkeit begann.

Die Beziehung verteidigen

Kim Soo Hyun und seine Agentur Goldmedalist weisen jegliche Vorwürfe illegalen oder unethischen Verhaltens entschieden zurück und betonen, dass ihre Beziehung erst begann, nachdem Kim Sae Ron 18 Jahre alt geworden war und ihr Universitätsstudium aufnahm. Wie die BBC berichtet, argumentieren sie, dass eine einvernehmliche Beziehung zwischen Erwachsenen keinen Verstoß gegen die guten Sitten darstellen könne und bezeichnen die Behauptungen der Agentur über ein Fehlverhalten als Ausnutzung unbegründeter Gerüchte.

Darüber hinaus wies Goldmedalist die Behauptungen der Familie von Kim Sae Ron zurück, Kim habe ihre finanziellen Probleme nach ihrem Trunkenheitsunfall vernachlässigt, und versicherte, die Agentur habe die notwendige Entschädigung geleistet, ohne Druck in Bezug auf ihre Schulden auszuüben.

Auswirkungen der andauernden Streitigkeiten

Während der Rechtsstreit um den Kosmetikhersteller weiterhin ruht, richtet sich das öffentliche Interesse auf die anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen Kim, den Angehörigen von Kim Sae Ron und den Content-Erstellern, die die Anschuldigungen erhoben haben. Rechtsexperten haben erklärt, dass die endgültigen Schlussfolgerungen des Gerichts zum zeitlichen Ablauf der Beziehung und zu einer möglichen Verleumdung den Ausgang von Kims Rechtsstreit mit dem Kosmetikhersteller maßgeblich beeinflussen könnten.

Solche Erkenntnisse könnten sich auch erheblich auf Kim Soo Hyuns Zukunft als gefragter Werbeträger in der Branche auswirken, wie in einem Bericht der Korea JoongAng Daily betont wird.

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