Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs im Haus von BTS-Mitglied Jungkook eingeleitet
Die Polizei von Yongsan untersucht derzeit Vorfälle, an denen eine Japanerin in ihren 50ern beteiligt ist, die angeblich innerhalb von drei Tagen mehrfach versucht hat, in das Haus von Jungkook, einem Mitglied der weltbekannten K-Pop-Gruppe BTS, einzudringen.
Die Behörden bestätigten am Mittwoch, dass gegen die Frau, deren Name weiterhin nicht genannt wird, wegen mehrerer Einbruchsversuche in Jungkooks Wohnung im Stadtbezirk Yongsan-gu ermittelt wird. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen dem 12.und 14. November. Die Verdächtige soll dabei versucht haben, das digitale Tastenfeld am Eingang des Anwesens zu entsperren.
Berichten zufolge wurde am Freitag eine formelle Anzeige bei der Polizei erstattet, womit die Anschlagsversuche ihren Höhepunkt erreichten. Weitere Einzelheiten finden Sie in der Korea Joongang Daily.
Anhaltende Besorgnis über Sicherheitslücken
Dieser jüngste Vorfall reiht sich ein in eine beunruhigende Reihe von Sicherheitsverstößen in Jungkooks Haus, seit er im Juni 2025 aus dem Militärdienst entlassen wurde. In den vergangenen Monaten kam es wiederholt vor, dass Unbefugte versuchten, sich Zutritt zu seinem Haus zu verschaffen.
Frühere Vorfälle von Hausfriedensbruch
Der erste nennenswerte Sicherheitsvorfall ereignete sich genau an dem Tag, an dem Jungkook seinen Militärdienst beendete. Eine Frau in ihren Dreißigern, die den Star sehen wollte, wurde nach einem gescheiterten Zutrittsversuch festgenommen. Sie hatte angeblich verschiedene Codes ausprobiert, um die Tür zu öffnen, und wurde daraufhin wegen versuchten Hausfriedensbruchs angeklagt. Nach einer Untersuchung wurde das Verfahren gegen sie eingestellt, und sie kehrte kurz darauf in ihr Heimatland zurück, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.
Darüber hinaus ereignete sich am 30. August ein weiterer Vorfall, als eine Frau in ihren Vierzigern beim unbefugten Betreten der Tiefgarage von Jungkooks Haus erwischt wurde. Augenzeugen berichteten, sie sei einem anderen Fahrzeug in die Garage gefolgt und habe bei Eintreffen der Polizei versucht zu fliehen. Ihre unglaubwürdige Ausrede – es sei das Haus eines Freundes – überzeugte die Behörden nicht.
Während einer Live-Stream-Feier am 1. September enthüllte Jungkook, dass er den chaotischen Vorfall auf dem Parkplatz anhand von Überwachungsaufnahmen beobachtet hatte.„Ich habe alles von zu Hause aus verfolgt. Als die Polizei eintraf, versuchte sie panisch aus der Tiefgarage zu rennen“, teilte er mit und brachte damit seinen Unmut über die anhaltenden Bedrohungen seiner Privatsphäre zum Ausdruck.
Ein Aufruf zu Respekt und Privatsphäre
Frustriert über diese Übergriffe bekräftigte der 28-jährige Künstler sein Recht auf Privatsphäre und sprach eine klare Warnung an alle potenziellen Eindringlinge aus.
Die Ermittlungen zu den jüngsten Hausfriedensbruchsversuchen dauern an. Die Polizei plant, Jungkook zu befragen, um weitere Fakten zu sammeln und über weitere rechtliche Schritte zu entscheiden.
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