Jang Won Young von IVE gewinnt teilweise Verleumdungsklage gegen YouTuber Sojang

Jang Won Young von IVE gewinnt teilweise Verleumdungsklage gegen YouTuber Sojang

Jang Won Young erringt Teilsieg im Verleumdungsprozess gegen YouTuber Sojang

Jang Won Young, prominentes Mitglied des IVE, hat in ihrer Berufung gegen eine Verleumdungsklage gegen YouTuber Sojang einen Teilsieg errungen. Das jüngste Urteil der 9.3. Zivilberufungsabteilung des zentralen Bezirksgerichts Seoul stellt eine bedeutende Entwicklung in dem laufenden Fall dar.

Gerichtsentscheidung und Einzelheiten zur Entschädigung

Ursprünglich forderte Jang Schadensersatz in Höhe von 100 Millionen Won, doch das Gericht reduzierte diesen Betrag auf 50 Millionen Won, etwa 34.805 USD. Die Richter Yoon Jae Nam, Seon Ui Jong und Jeong Deok Su leiteten die Anhörung und kamen zu dem Schluss, dass Sojang, die Person hinter dem inzwischen gelöschten YouTube-Kanal „Tal-deoksu-yong-so“, aufgrund von Verleumdungsvorwürfen zu dieser Entschädigung verpflichtet sei.

Kontext der Verleumdungsvorwürfe

Die Verleumdungsvorwürfe gehen auf eine Reihe von 23 Videos zurück, die zwischen Oktober 2021 und Juni 2023 auf der Plattform veröffentlicht wurden. Diese Videos enthielten Berichten zufolge Unwahrheiten und verleumderische Bemerkungen, die sich gegen Jang und sechs weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens richteten. In der Klage wird Sojang vorgeworfen, schwere Vorwürfe gegen Jang erfunden zu haben, darunter ungerechtfertigte Vorwürfe der beruflichen Sabotage.

Konkrete Vorwürfe gegen Jang Won Young

Sojang behauptete unter anderem, Jang sei nicht zur Miu Miu-Modenschau eingeladen worden und habe bei der Veranstaltung Stücke aus einer früheren Kollektion getragen. Dem widersprach Vogue Korea und stellte klar, dass Jang tatsächlich eingeladen worden sei und Outfits aus einer noch unveröffentlichten Kollektion getragen habe.

Sojang verschärfte die Kontroverse noch, indem sie Vorwürfe bezüglich Jangs familiärem Hintergrund erhob. Sie behauptete, ihre Großeltern seien keine koreanische Staatsbürger und deutete an, dass Jang selbst keine Koreanerin sei. Es ist wichtig hervorzuheben, dass Jang in Wirklichkeit Koreanerin ist und chinesische ethnische Wurzeln hat.

Finanzielle Auswirkungen und Untersuchungsergebnisse

Eine gründliche Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft ergab, dass Sojang innerhalb von zwei Jahren beträchtliche Einnahmen in Höhe von 250 Millionen KRW (rund 174.023 US-Dollar) erzielte, von denen ein Teil angeblich für Immobilieninvestitionen verwendet wurde.

Laufende Gerichtsverfahren

Im Oktober 2023 reichte Jang die Klage wegen Verleumdung ein, da die Videos irreführende Informationen verbreiteten. Darüber hinaus hat ihre Agentur Starship Entertainment Schadensersatz gegen Sojang gefordert, wobei der erste Prozess noch läuft.

In einem parallelen Strafverfahren wurde Sojang wegen Verleumdung von Jang angeklagt und zu zwei Jahren Gefängnis und anschließend drei Jahren Bewährung verurteilt. Gegen das Urteil wird derzeit Berufung eingelegt, da die Staatsanwaltschaft weiterhin versucht, die Vorwürfe zu stützen.

Der Fall Jang Won Young unterstreicht die Bedeutung der Verantwortlichkeit bei der Erstellung digitaler Inhalte und verdeutlicht die möglichen Auswirkungen von Online-Diffamierung in der Unterhaltungsbranche.

Quelle und Bilder

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