HP begegnet dem Speichermangel, indem das Unternehmen OMEN-Laptops zur Miete anbietet, anstatt auf chinesischen Speicher umzusteigen oder die Spezifikationen zu reduzieren.

HP begegnet dem Speichermangel, indem das Unternehmen OMEN-Laptops zur Miete anbietet, anstatt auf chinesischen Speicher umzusteigen oder die Spezifikationen zu reduzieren.

HP, ein führender PC-Hersteller, hat sich zu den anhaltenden DRAM-Engpässen der Branche geäußert.Überraschenderweise schlägt das Unternehmen als Lösung ein Abonnementmodell für Gaming-Laptops vor – ja, Sie haben richtig gelesen.

HP führt Mietoptionen für OMEN Gaming-Laptops ein

Der anhaltende DRAM-Superzyklus hat die Lieferkette für PCs erheblich beeinträchtigt und die Hersteller gezwungen, die steigenden DRAM-Preise zu bewältigen. Eine mögliche Lösung, die Aufmerksamkeit erregt hat, ist die Beschaffung von Speichermodulen aus China – eine Strategie, die wir an dieser Stelle jedoch nicht weiter verfolgen. Wie kürzlich in einem LTT-Video berichtet wurde, hat HP ein neues Geschäftsfeld erschlossen: einen Abonnementdienst für seine Gaming-Hardware. Laut Angaben auf HPs OMEN-Website können Nutzer nun Gaming-Laptops mieten und monatlich für verschiedene Konfigurationen bezahlen.

Mit dem OMEN Gaming-Abonnement verpasst du dank veralteter Hardware kein Top-Gaming-Erlebnis. Du erhältst einen OMEN Gaming-Laptop deiner Wahl, optionales Zubehör und durchgehenden Support – alles zu einer überschaubaren monatlichen Gebühr.

Sie müssen nicht gleich viel Geld in Geräte investieren, die sofort an Wert verlieren. Mit dem OMEN Gaming-Abo können Sie sich den Upgrade-Stress ersparen und jedes Jahr einen neuen Laptop wählen.

– HP

HP präsentiert diese Initiative als Vorteil für Gamer, und diese Behauptung ist durchaus berechtigt. Im Rahmen des Abonnementmodells können Kunden aus vier verschiedenen OMEN-Laptop-Konfigurationen in unterschiedlichen Preisklassen wählen. Das Programm basiert ausschließlich auf einem Abonnement, das heißt, die Nutzer erwerben niemals das Eigentum an der Hardware und können erst nach längerer Nutzung upgraden. Obwohl dieses Konzept verlockend klingt, ist die Preisstruktur besonders bemerkenswert. Hier eine detaillierte Aufschlüsselung:

Eine Auswahl an HP Gaming-Laptops zeigt den HP Victus 15, HP OMEN 16, HP OMEN 17 und HP OMEN MAX 16 mit monatlichen Preisen.
HP Gaming-Laptop-Konfigurationen

Analysiert man die Kosten der zuvor genannten Geräte, wird deutlich, dass es etwa 15 bis 25 Monate dauert, bis sich der Wert eines Laptops, basierend auf dem ursprünglichen Kaufpreis, vollständig amortisiert hat. Interessanterweise gehört das Gerät dem Nutzer selbst nach über zwei Jahren nicht. Aus Sicht des Einzelhandels wirft das Abonnementmodell für PC-Hardware wichtige Fragen auf. Es mag zwar für Nutzer attraktiv sein, die gerne aufrüsten, doch HP setzt eine Frist von zwölf Monaten, bevor ein Gerätewechsel möglich ist.

Kündigen Abonnenten vor Ablauf der Vertragslaufzeit, müssen sie die restlichen Zahlungen innerhalb von zwölf Monaten begleichen. Diese Situation spiegelt die aktuellen Trends auf dem PC-Markt wider, wo der Besitz von Hardware aufgrund steigender Kosten immer schwieriger wird. Mit der Philosophie „Nichts besitzen und zufrieden sein“ könnte HP ein Präzedenzfall schaffen, der andere Unternehmen zu ähnlichen Modellen anregt.

Weitere Einblicke finden Sie in der Quelle: PC Gamer

Zusätzliche Quellen und Bilder: Wccftech

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