Ein Benutzer hat einen benutzerdefinierten Noctua-Lüfter namens „SuperDome“ entwickelt, um die CPU-Temperaturen um 20 °C zu senken.

Ein Benutzer hat einen benutzerdefinierten Noctua-Lüfter namens „SuperDome“ entwickelt, um die CPU-Temperaturen um 20 °C zu senken.

Die Verbesserung der CPU-Kühlung mag auf den ersten Blick schwierig erscheinen, doch innovative Lösungen können beeindruckende Ergebnisse liefern.

Ein führender Hardwarehersteller präsentiert seine innovative „Superdome“-Kühlung mit 15 Lüftern.

Im Bereich des PC-Baus wagen sich Enthusiasten oft an unkonventionelle Experimente, die zu bemerkenswerten Durchbrüchen führen können. Auf der Suche nach optimaler Kühlleistung haben sie unzählige Kühllösungen erforscht – von traditionellen Luftkühlern bis hin zu komplexen, individuell angepassten Flüssigkeitskühlsystemen. Kürzlich ging der YouTuber Major Hardware über die üblichen Methoden hinaus und entwarf eine Kühlstruktur, die neue Maßstäbe setzt.

Auf einem Holztisch wird ein kuppelförmiges Gehäuse untersucht, auf dessen Oberfläche fünf Noctua-Lüfter montiert sind.
Quelle: Major Hardware

Für sein ambitioniertes Projekt wollte Major Hardware eine einzigartige Kuppel aus 15 Noctua-Lüftern erschaffen, die für ihre herausragende Kühlleistung und ihren leisen Betrieb bekannt sind. Noctua stellte die Lüfter freundlicherweise zur Verfügung, genauer gesagt das unter Kühlungs-Enthusiasten beliebte Modell NF-A12. Die Koordination der Anordnung aller 15 Lüfter auf einer sorgfältig konstruierten, 3D-gedruckten Kuppel erforderte viel Weitsicht und Einfallsreichtum.

Eine Person steht in einer Werkstatt hinter einer kuppelförmigen Konstruktion mit mehreren Noctua-Lüftern, daneben steht eine Flasche Snapple-Pfirsichtee auf einem Tisch.

Im Silent- oder Normalbetrieb war der Stromverbrauch des Lüfters mit unter 30 W beeindruckend niedrig. Die Kühlleistung des Noctua „Superdome“ war jedoch erstaunlich. Major Hardware testete die Kühlleistung zunächst mit der standardmäßigen Glasabdeckung des Gehäuses. Mit Ryzen Master lagen die Temperaturen des AMD Ryzen 9 5950X im Durchschnitt zwischen 86 und 87 °C. Bemerkenswert ist, dass dieses System bereits mit einer Custom-Wasserkühlung ausgestattet war, die in der Regel Standard-Luftkühler und herkömmliche All-in-One-Systeme (AIO) übertrifft.

Ein Screenshot zeigt in der Benutzeroberfläche einer Leistungsüberwachungssoftware eine CPU-Temperatur von 86, 34 °C bei einem Grenzwert von 90 °C und Kerngeschwindigkeiten zwischen 4121 MHz und 4414 MHz.Auf dem Bildschirm wird eine Hardware-Überwachungsanwendung im „Spielmodus“ angezeigt, die CPU-Kerngeschwindigkeiten zwischen 4302 MHz und 4518 MHz anzeigt, wobei die CPU-Temperatur bei 66, 91 °C liegt, außerhalb des Grenzwerts von 90 °C.

Weitere Tests ergaben erstaunliche Ergebnisse nach dem Austausch der Glasabdeckung durch die Superdome-Kühlung. Beim Spielen anspruchsvoller Spiele hielt der Ryzen 9 5950X Temperaturen um 66–67 °C, was einer deutlichen Reduzierung um 20 °C entspricht. Eine solche Senkung wird selten ohne fortschrittliche DIY-Kühllösungen erreicht. Ein ähnlicher Temperaturabfall wurde bereits bei der Installation von Thermal Grizzly Deltamate auf High-End-Grafikkarten wie der ROG Astral RTX 5080 beobachtet, die in der DIY-Kühlungs-Community hohes Ansehen genießt.

Eine Person sitzt vor einem individuell angefertigten Computergehäuse mit verschiedenen Lüfterkonfigurationen neben Spulen aus Filament. Auf einem Gaming-Monitor wird eine Soldatenfigur in einer kriegsbezogenen Szenerie angezeigt.

Neben der deutlichen Temperaturreduzierung blieb der Geräuschpegel des Systems bemerkenswert niedrig. Major Hardware testete zwar nicht den Hochleistungsmodus der Lüfteranordnung, doch es war klar, dass dies zu noch niedrigeren Temperaturen geführt hätte. Die bereits beeindruckende Kühlleistung machte höhere Drehzahlen jedoch unnötig, insbesondere angesichts der potenziell höheren Geräuschentwicklung.

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