Die Höhe der Windows 11-Suchoberfläche wurde an das neue Startmenü-Design angepasst.

Mit dem optionalen Update (KB5070311) vom November 2025 hat die Windows-Suchoberfläche nun eine Höhe, die an das Startmenü von Windows 11 angepasst ist. Diese Verbesserung wird auch im kommenden Patch-Dienstag im Dezember 2025 enthalten sein, sodass alle Benutzer von dem Update profitieren.

Historisch gesehen war die Suchoberfläche in Windows 11 deutlich kleiner als das Startmenü, was zu einer visuellen Inkonsistenz führte, die besonders beim Wechsel von der Suchleiste des Startmenüs zur Suche problematisch war. Diese Diskrepanz verstärkte sich nach der Einführung einer aktualisierten, größeren Startmenü-Oberfläche durch Microsoft.

Windows 11 Startmenü und Suchoberfläche
Größenvergleich von Windows 11 Startmenü und Suchoberfläche vor dem Update.

Um die Höhenunterschiede zu verdeutlichen, sehen Sie sich den Screenshot von meinem Computer mit Windows 11 und dem Patch-Dienstag vom Oktober 2025 an. Ein Vergleich dieser Ansicht mit der aktualisierten Benutzeroberfläche nach dem November-Patch zeigt eine deutliche Veränderung.

Höhe des neuen Startmenüs im Vergleich zur Suchoberfläche aktualisiert
Vergleich, der die neue Höhe der Suchoberfläche im Vergleich zum Startmenü zeigt.

Ich begrüße zwar die verbesserte Ausrichtung der Suchoberfläche an das Startmenü, dennoch ist eine leichte Verschiebung erkennbar, da die Suchoberfläche etwas nach rechts verschoben erscheint. Es bleibt abzuwarten, ob Microsoft dieses kleine Problem beheben wird.

Microsoft führt „Geräteeinblicke“ ein, um das Benutzerverständnis zu verbessern

Der Bereich „FAQ“ wurde in „Geräteinformationen“ umbenannt und befindet sich unter Einstellungen > System > Info. Diese Funktion richtet sich an Gelegenheitsnutzer und liefert unkompliziertes Feedback zu den Hardware-Spezifikationen für optimale Leistung bei anspruchsvollen Spielen und Anwendungen.

Wenn mein Gerät beispielsweise mit 8 GB RAM ausgestattet ist, zeigt die Funktion „Geräteinformationen“ an, dass dies nur für normales Surfen und alltägliche Aufgaben ausreicht.

Ursprünglich als „FAQ“ in den Windows 11 Preview-Builds eingeführt, fand dieser Bereich auch in Windows 10 seinen Weg, wenn auch nicht überall verfügbar. Mit dem kürzlich erschienenen Update (KB5070311) ist Device Insights nun offiziell verfügbar.

Geräteinformationen in Windows 11
Die Geräte-Insights-Funktion in Windows 11 bietet eine übersichtliche Bewertung der Systemleistung.

Nachdem ich Device Insights auf verschiedenen PC-Konfigurationen getestet habe, kann ich bestätigen, dass es die Systemleistung verständlich und anschaulich darstellt. Beispielsweise fällt ein Testgerät mit 6, 88 GB RAM in den Bereich von 4–8 GB, und Windows stuft diese Konfiguration als geeignet für „einfache Aufgaben“ ein.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass Microsoft für diese Erkenntnisse keine KI verwendet; die Kommentare sind fest im Betriebssystem verankert und den verschiedenen Hardware-Stufen zugeordnet. Diese Funktion liefert Einblicke in die potenzielle Leistung verschiedener Windows-11-Konfigurationen.

Microsoft gibt beispielsweise an, dass PCs mit 4–8 GB RAM primär für Aufgaben wie Web-Browsing, Textbearbeitung und E-Mail-Verkehr geeignet sind. Sie weisen jedoch darauf hin, dass ressourcenintensive Anwendungen – wie Foto- und Videobearbeitung oder Spiele – auf Systemen mit 8 GB RAM oder weniger problematisch sein können.

Microsoft betont, dass 4 GB zwar die Mindestanforderung für Windows 11 darstellen, die meisten neuen Geräte jedoch standardmäßig mit mindestens 8 GB ausgestattet sind. Es wird jedoch immer deutlicher, dass selbst 8 GB RAM den Anforderungen der heutigen Softwarelandschaft möglicherweise nicht mehr genügen.

Die empfohlene Standardeinstellung liegt nun bei 16 GB RAM, was Microsofts Einstellungsseite auch subtil befürwortet. Doch welche Auswirkungen hat das auf die Grafikleistung?

Laut Microsoft kann eine GPU mit weniger als 4 GB Speicher bei anspruchsvollen Spielen oder hochauflösenden Videoaufgaben an ihre Grenzen stoßen und zu einer unbefriedigenden Leistung führen. Microsoft betont, dass eine dedizierte High-End-GPU die Grafikqualität deutlich verbessert, für ein flüssigeres Gameplay sorgt und die Videoverarbeitung beschleunigt, wodurch die Produktivität maximiert wird.

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