„Die Aktualisierung älterer Software mit neuem DRM ist kontraproduktiv“: Die Performance des Resident Evil 4 Remakes wird durch Enigma DRM stark beeinträchtigt

„Die Aktualisierung älterer Software mit neuem DRM ist kontraproduktiv“: Die Performance des Resident Evil 4 Remakes wird durch Enigma DRM stark beeinträchtigt

Bedenken hinsichtlich CAPCOMs Verwendung von Enigma Protector DRM in Resident Evil 4

Die RE Engine von CAPCOM wurde in den letzten Jahren kritisiert, insbesondere wegen ihrer Performance in Titeln wie Monster Hunter Wilds und Dragon’s Dogma 2. In weniger aufwendigen Spielen funktionierte sie jedoch weiterhin weitgehend einwandfrei. Ein gutes Beispiel dafür ist das Remake von Resident Evil 4, das anfangs gut lief. Ein kürzlich erschienenes Update für die PC-Version hat das Spielerlebnis jedoch leider verschlechtert und einige Spieler enttäuscht.

Leistungsverschlechterung im Zusammenhang mit neuem DRM

Dies ist kein Einzelfall für den japanischen Publisher.CAPCOM hat kürzlich ähnliche Schritte bei Resident Evil Revelations und Resident Evil 5 unternommen und damit in der Community einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Der YouTube-Nutzer @chemeergency brachte es auf den Punkt: „Die nachträgliche Implementierung eines neuen Kopierschutzes über den alten ist extrem verbraucherfeindlich.“ Auch dem Publisher selbst schadet es, da manche Spieler aufgrund der besseren Performance eher zur Raubkopie greifen könnten.

Laut Alex Battaglia von Digital Foundry hat die Einführung des Enigma Protector DRM die Leistung massiv beeinträchtigt und den CPU-Durchsatz bei Systemen wie dem Ryzen 5 3600 in Kombination mit einer RTX 4070 Super um sage und schreibe 40 % reduziert. Zwar verringert sich der Leistungsabfall im Kampf gegen das Dorf – aufgrund von KI-Beschränkungen – auf 20 %, die negativen Auswirkungen sind aber in verschiedenen Spielszenarien weiterhin spürbar.

Das große Ganze: Die Strategie von CAPCOM

Dieses problematische Update wirft Fragen zur zukünftigen Strategie von CAPCOM auf, insbesondere im Hinblick auf das kommende Resident Evil Requiem. Es wurde bestätigt, dass dieser Titel auf dem PC mit Denuvo DRM ausgestattet sein wird, wodurch die Aktivierungen auf fünf beschränkt sind. Obwohl Denuvo auch Kritik einstecken musste, gilt es im Vergleich zu Enigma Protector als weniger leistungsbeeinträchtigend. Daher hoffen die Fans vorsichtig, dass CAPCOM vergangene Fehler nicht wiederholt und das Spielerlebnis gegenüber aggressiven DRM-Maßnahmen priorisiert.

Angesichts der sich wandelnden Trends und Erwartungen der Spieler in der Gaming-Community wird es für Entwickler wie CAPCOM immer wichtiger, Sicherheit und Nutzerzufriedenheit in Einklang zu bringen. Vernachlässigen sie dieses Verhältnis, riskieren sie, ihre Zielgruppe zu verprellen und diese dazu zu bewegen, nach Alternativen für ein besseres Spielerlebnis zu suchen.

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