ASUS verweigert angeblich die RMA für das Motherboard und behauptet, der Benutzer sei für Reparaturprobleme verantwortlich.

ASUS verweigert angeblich die RMA für das Motherboard und behauptet, der Benutzer sei für Reparaturprobleme verantwortlich.

ASUS steht erneut wegen seiner Kundenservicepraktiken in der Kritik, nachdem Vorwürfe laut wurden, das Unternehmen habe die Reparatur eines Motherboards abgelehnt. Als Grund für die Ablehnung wurde die angebliche Entscheidung des Nutzers angegeben, die Reparatur nicht durchführen zu lassen.

ASUS begründet die Ablehnung der Mainboard-Reparatur mit der Entscheidung des Kunden, die Reparatur abzulehnen; angeblich verlangt das Unternehmen 45 US-Dollar für eine geringfügige kosmetische Ausbesserung.

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, denn Beschwerden über ASUS‘ Umgang mit RMA-Anfragen (Rücksendegenehmigungen) sind bereits mehrfach aufgetaucht. Zahlreiche Nutzer berichten von ähnlichen Erfahrungen, sei es im Zusammenhang mit Mainboards oder Grafikkarten. Berichten zufolge verlangt ASUS hohe Gebühren – teilweise in Höhe von Tausenden von Dollar – für Reparaturen oder Ersatzlieferungen. In anderen Fällen wurden RMA-Anfragen aufgrund rein kosmetischer Mängel, die die Funktionalität des Geräts nicht beeinträchtigen, gänzlich abgelehnt.

ASUS RMA-Ablehnungsbericht mit hervorgehobener Diagnose
Bildquelle: Reddit

Der Reddit-Nutzer u/MoumousMeow schilderte den aktuellen Fall und behauptet, ASUS habe fälschlicherweise behauptet, der Nutzer habe die Reparatur seines Mainboards nicht autorisiert. Ein von ihm veröffentlichter Screenshot belegt, dass ASUS die fehlende Reparatur mit der angeblichen Ablehnung des Nutzers begründete, obwohl das Mainboard defekt war.

Sie haben es tatsächlich erwähnt, einen kosmetischen Schaden, der die Funktion nicht beeinträchtigt, und verlangten 45 Dollar für die Behebung. Ich sagte, beheben Sie einfach das gemeldete Problem, und nun sind wir hier.

– Redditor u/MoumouMeow

Die Frustration des Nutzers ist deutlich spürbar. Er gibt an, dass ihm beim Anblick des ASUS-Logos übel wird. Aufgrund der anhaltenden Probleme überlegt er sogar, sein ASUS ROG Ally zu verkaufen. Der Nutzer merkt an, dass ASUS 45 US-Dollar für eine kleinere kosmetische Reparatur verlangte, dies aber ablehnte und stattdessen auf einer Behebung des Hauptproblems bestand. Diese Zahlungsunwilligkeit für eine kosmetische Reparatur könnte dazu beigetragen haben, dass ASUS sich weigerte, das Kernproblem anzugehen – ein Muster, das auch von anderen Betroffenen in ähnlichen Situationen berichtet wurde.

…Sie wiesen auf den kosmetischen Schaden hin (der so geringfügig ist, dass ich gar nicht weiß, wovon sie reden).Ich sagte, sie sollten einfach das Problem beheben. Daraufhin antworteten sie, das Problem sei bereits behoben, was eine Lüge ist.

Der Punkt ist, dass sie mein gemeldetes Problem ignorierten, es in „System startet nicht“ änderten und dann behaupteten, „der Kunde entscheidet sich gegen eine Reparatur“, während mir der Kundendienst mitteilte, „das Problem sei behoben“.

Die festgestellten kosmetischen Schäden stehen in keinem Zusammenhang mit der Dreistigkeit der Täter.

– Redditor u/MoumouMeow

Als Reaktion auf frühere Kritik von Medien wie Gamers Nexus erklärte ASUS, künftig keine Kostenvoranschläge mehr für kosmetische Reparaturen zu erstellen, wenn die Mängel die Gerätefunktion nicht beeinträchtigen. Der aktuelle Vorfall lässt jedoch vermuten, dass ähnliche Praktiken weiterhin vorkommen, was Zweifel an ASUS‘ Engagement für Kundenservice und Transparenz aufkommen lässt.

Weitere Einzelheiten finden Sie im Originalbeitrag auf Reddit.

Quelle: Wccftech

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