Apples Siri-Überarbeitung verzögert sich: Neue Funktionen werden schrittweise veröffentlicht

Apples Siri-Überarbeitung verzögert sich: Neue Funktionen werden schrittweise veröffentlicht

Apple hat kürzlich seine KI-Initiativen grundlegend überarbeitet, insbesondere das KI-Projekt „World Knowledge Answers“, die Verbesserungen im Safari-Browser und die Anpassungen der Apple Health-App. Aufgrund dieser Änderungen hat sich das Unternehmen für eine schrittweise Einführung der neuen, mit Gemini optimierten Siri anstelle eines flächendeckenden Starts entschieden.

Apple steht mit dem neuen, auf Gemini optimierten Siri vor Herausforderungen

In den letzten Wochen haben wir ausführlich über Apples Entscheidung berichtet, Googles Gemini-Technologie in seine sich weiterentwickelnden Foundation Models auf den Geräten zu integrieren und Siri zu verbessern. Diese Transformation zielt darauf ab, lang erwartete Funktionen einzuführen, darunter verbesserte Aktionen in Apps, personalisiertes Nutzererlebnis und kontextbezogene Reaktionen. Dadurch werden die Fähigkeiten von Siri in verschiedenen Anwendungen basierend auf Nutzerdaten und Bildschirmaktivitäten erweitert.

Um diese ambitionierten Verbesserungen zu ermöglichen, plant Apple den Einsatz eines riesigen, 1, 2 Billionen Parameter umfassenden, maßgeschneiderten Gemini-KI-Modells auf seinen Cloud-Servern. Im Rahmen der umfassenderen Initiative „Apple Intelligence“ beabsichtigt das Unternehmen, einfachere KI-Aufgaben mithilfe von On-Device-Modellen auszuführen, während komplexere Funktionen an seine sichere Cloud-Infrastruktur weitergeleitet werden. Dabei wird der Datenschutz durch verschlüsselte und zustandslose Verfahren gewährleistet.

Ursprünglich war die Einführung der überarbeiteten Siri für Februar geplant, wobei der renommierte Technologieanalyst Mark Gurman zunächst den 23. Februar als Veröffentlichungstermin nannte. Jüngste Entwicklungen deuten jedoch darauf hin, dass dieser Zeitplan aufgrund von Testhürden kompliziert wurde.

Gurman berichtete, dass Apple seine Veröffentlichungsstrategie überarbeitet. Demnach werden die erwarteten Funktionen nun voraussichtlich über das Jahr verteilt veröffentlicht, anstatt in einem einzigen Update zusammengefasst zu werden. Diese Anpassungen bedeuten, dass sich einige Funktionen bis iOS 26.5 (voraussichtlich im Mai) oder sogar bis iOS 27 (geplant für September) verzögern könnten.

„Nachdem Apple ursprünglich geplant hatte, die neuen Funktionen in iOS 26.4 – einem für März geplanten Betriebssystem-Update – zu integrieren, arbeitet das Unternehmen nun laut Insidern daran, sie auf zukünftige Versionen zu verteilen. Das würde bedeuten, dass zumindest einige Funktionen möglicherweise bis mindestens iOS 26.5 (geplant für Mai) und iOS 27 (erscheint im September) verschoben werden.“

Zu den Funktionen, bei denen es möglicherweise zu Verzögerungen kommt, gehört Siris verbesserter Zugriff auf persönliche Informationen. Diese Erweiterung soll es Nutzern ermöglichen, Aktionen wie das Durchsuchen alter SMS nach von Freunden geteilten Podcasts und deren sofortige Wiedergabe anzufordern.

Zudem deuten Probleme mit der In-App-Funktionalität darauf hin, dass Apple die überarbeitete Siri wohl nicht wie ursprünglich geplant groß präsentieren wird. Der schrittweise Rollout könnte zwar zu einem individuelleren Nutzererlebnis führen, erfordert aber eine längere Wartezeit.

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