Apple verhandelt mit SpaceX über die Integration der Starlink-Direktverbindung in iPhone 18 Pro-Modelle.

Apple verhandelt mit SpaceX über die Integration der Starlink-Direktverbindung in iPhone 18 Pro-Modelle.

Apple befindet sich Berichten zufolge in Gesprächen mit SpaceX, um dessen Starlink-Satellitennetzwerk für die direkte Mobilfunkverbindung der kommenden iPhone 18 Pro-Modelle zu nutzen. Bemerkenswert ist, dass diese innovative Funktion keine zusätzliche Hardware an den Geräten der Nutzer erfordern würde.

Aktuell nutzt Apple die Satellitentechnologie von Globalstar für seine Notruffunktion „SOS“, wodurch iPhone-Nutzer auch außerhalb der Mobilfunk- und WLAN-Reichweite Notdienste erreichen können. Dank dieser Partnerschaft können Nutzer außerdem ihren Standort teilen und sowohl mit persönlichen Kontakten als auch mit Rettungskräften kommunizieren.

Jüngste Äußerungen von Globalstar-Chef James Monroe deuten jedoch auf einen möglichen Konflikt zwischen den beiden Unternehmen hin. Monroe ließ durchblicken, dass ein Verkauf von Globalstar für mehr als 10 Milliarden US-Dollar in Betracht gezogen werden könnte, insbesondere angesichts des wachsenden Einflusses von Starlink auf dem Markt für Satellitenverbindungen.

Obwohl Apple in den letzten Jahren rund zwei Milliarden US-Dollar in Globalstar investiert hat, erscheint eine vollständige Übernahme unwahrscheinlich. Der Technologiekonzern scheut die regulatorischen Komplikationen, die mit dem Betrieb eines Telekommunikationsanbieters einhergehen. Dies ist mit ein Grund dafür, dass Apple bisher auf die Gebühren für die Satellitendienste von Globalstar verzichtet hat.

Im Mittelpunkt der heutigen Diskussion steht ein Bericht von The Information, demzufolge Apple die Starlink-Direktverbindung in das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max integrieren möchte. Diese Integration würde es Nutzern ermöglichen, die Funktion ohne zusätzliche Hardware zu nutzen und deckt sich mit einem früheren Bericht, demzufolge Apple bereits ab 2026 satellitenbasiertes 5G-Internet unterstützen will.

Darüber hinaus berichtet Branchenexperte Mark Gurman von Bloomberg, dass zukünftige iPhone-Modelle voraussichtlich die 5G-NTN-Technologie (Non-Terrestrial Network) unterstützen werden. Diese Technologie ermöglicht es Mobilfunkmasten, ihre Reichweite mithilfe von Satellitenverbindungen zu erweitern. Um diese Funktionalität zu unterstützen, wird Apple voraussichtlich auch eine API bereitstellen, die es Drittanbietern ermöglicht, Satellitenverbindungen in ihre Anwendungen zu integrieren.

SpaceX hat kürzlich das Funkfrequenzspektrum von EchoStar für die beträchtliche Summe von 17 Milliarden US-Dollar erworben. Durch diese Übernahme ist Starlink in der Lage, weltweit verbesserte Internetdienste für mobile Geräte anzubieten.

Darüber hinaus gab SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell bekannt, dass das Unternehmen mit Chipherstellern zusammenarbeitet, um Satellitenverbindungen direkt in Smartphones zu integrieren und damit die mobile Konnektivitätslandschaft weiter zu revolutionieren.

Diese strategische Zusammenarbeit und die kürzlich erfolgte Genehmigung der FCC für SpaceX zum Betrieb von bis zu 15.000 Satelliten der zweiten Generation (Gen2) stellen einen bedeutenden Fortschritt für das Unternehmen dar. Durch diese Genehmigung kann SpaceX rund 7.500 neue Satelliten starten und seine Flotte der zweiten Generation deutlich erweitern.

Für diejenigen, die damit noch nicht vertraut sind: Die Starlink-Satelliten der zweiten Generation von SpaceX bieten eine höhere Kapazität, geringere Latenz und bemerkenswerte Funktionen wie:

  1. Eine atemberaubende 20-fache Steigerung des Durchsatzes
  2. Direkte Kommunikation mit der Zelle, die es Satelliten der zweiten Generation ermöglicht, mit Standard-Mobilgeräten zu interagieren.
  3. Verbesserte Manövrierfähigkeit im Orbit und ein autonomes Kollisionsvermeidungssystem

Mit dieser jüngsten Genehmigung festigt SpaceX seine Führungsposition als führender globaler Anbieter satellitengestützter Konnektivität, wodurch eine Partnerschaft mit Apple zu einem strategisch äußerst wichtigen Schritt wird.

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