Apple stellt die Produktion von Produkten mit M4-Chip ein: Verfügbarkeitsprobleme bei Mac Mini und Mac Studio Geräten

Heute Morgen haben wir über eine wichtige Entwicklung bei Apples Mac mini und Mac Studio Geräten berichtet: Die voraussichtlichen Lieferzeiten für diese Produkte verlängern sich bis weit in die zweite Hälfte des Jahres 2026. Diese Verzögerung scheint eher auf Apples Strategie der geplanten Obsoleszenz mit dem kommenden M5-Chip zurückzuführen zu sein als auf den anhaltenden Speichermangel, der viele Technologiehersteller betrifft.

Nicht-speicherbezogene Faktoren, die die Verfügbarkeit der neuen Apple Mac Mini- und Mac Studio-Geräte beeinflussen

Falls Sie kürzlich versucht haben, einen neuen Mac mini oder Mac Studio bei Apple zu bestellen, ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass mit Lieferungen frühestens im August oder September zu rechnen ist.

Für alle, die es noch nicht wissen: Apple wird voraussichtlich in den nächsten Monaten, vermutlich bis zum Sommer, Mac mini und Mac Studio mit M5-Chip vorstellen. Um diesen Übergang vorzubereiten, hat Apple die Produktion der M4-Chip-Varianten bewusst reduziert, was die aktuellen Verzögerungen erklärt.

Diese strategische Entscheidung beruht auf der Architektur der Apple-Geräte, die einen einheitlichen Speicher nutzen. Dadurch teilen sich CPU und GPU denselben Speicherpool, weshalb der DRAM direkt auf den System-on-a-Chip (SoC) gelötet werden muss. Ein nachträgliches Entfernen dieses Speichers wäre viel zu kostspielig.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht würde die Herstellung eines Überschusses an M4-Chip-Geräten und das anschließende Versäumnis, diese vor der Markteinführung der M5-Modelle zu verkaufen, zu Ressourcenverschwendung führen, insbesondere zu einer Verschwendung der wertvollen Speicherkomponenten in diesen bald veralteten Produkten.

Daraus wird deutlich, dass die Verzögerungen nicht primär auf die Störungen am Speichermarkt zurückzuführen sind, die viele Unternehmen derzeit erleben. Apple sichert sich Berichten zufolge eine große DRAM-Lieferung, um zu gewährleisten, dass Engpässe nicht zu Verzögerungen bei den Produktlieferungen beitragen.

Quellen & Bilder