Die Spannung steigt, da Apple möglicherweise im nächsten Monat sein überarbeitetes Siri vorstellen wird, das nun auf Googles Gemini-Technologie basiert. Einblicke aus Mark Gurmans aktuellem Power-On-Newsletter deuten darauf hin, dass dieses bedeutende Update bereits im Februar erscheinen könnte.
Mark Gurman: Möglicher Start von Siri mit Gemini-Graphik bis Ende Februar 2026
In einer kürzlich erschienenen Analyse haben wir Apples Entscheidung hervorgehoben, Googles Gemini in die nächste Generation seiner Foundation-Modelle zu integrieren. Diese strategische Partnerschaft dürfte zu einer grundlegenden Überarbeitung von Siri führen, insbesondere mit dem kommenden iOS-Update 26.4. Die neue Siri-Version zielt darauf ab, ihre Funktionalitäten durch die Einbindung von Kontextinformationen, Aktionen in Apps und Bildschirminhalten zu erweitern. Dadurch kann der Sprachassistent verschiedene Aufgaben basierend auf Nutzerdaten und angezeigten Inhalten ausführen.
Zur Unterstützung dieser ambitionierten Initiative plant Apple den Einsatz eines beeindruckenden, 1, 2 Billionen Parameter umfassenden, eigens entwickelten Gemini-KI-Modells, das auf seinen Cloud-Servern gehostet wird. Dies ermöglicht die Unterscheidung zwischen einfachen KI-Aufgaben, die von geräteinternen Modellen ausgeführt werden, und komplexeren Aufgaben, die in Apples sicherer Cloud-Umgebung mithilfe verschlüsselter und zustandsloser Daten verarbeitet werden.
Laut Gurman könnten wir die Vorstellung der aktualisierten Siri-Version bereits nächsten Monat erleben:
„Heute scheint Apple weniger als einen Monat von der Präsentation der Ergebnisse dieser Partnerschaft entfernt zu sein. Das Unternehmen plant die Ankündigung des neuen Siri in der zweiten Februarhälfte und wird dann die Funktionalität demonstrieren.“
Gurman erwähnt, dass die Enthüllung im Rahmen einer Großveranstaltung oder einer intimeren Medienveranstaltung, wie beispielsweise der bevorstehenden Apple Creator Studio-Session, erfolgen könnte.
Die überarbeitete Siri, deren Veröffentlichung zusammen mit dem iOS-Update 26.4 erwartet wird – dessen Beta-Phase voraussichtlich im Februar beginnt und die voraussichtlich im März oder Anfang April 2026 öffentlich verfügbar sein wird –, wird auf dem proprietären, 1, 2 Billionen Parameter umfassenden Gemini-Modell basieren, das auch als Foundation Models Version 10 bezeichnet wird. Dies deutet darauf hin, dass die technologische Grundlage weitgehend unter Apples Kontrolle steht.
Das iOS-Update 27 verspricht einen eigenen Siri-Chatbot, der auf Googles TPUs und Cloud-Ressourcen basiert, die Apple vermutlich mietet. Diese neue Funktion soll sich nahtlos in Apples Software integrieren und nicht als separate Anwendung starten.
Mit dem verbesserten Siri-Chatbot profitieren Nutzer von Funktionen wie Websuche, Inhaltserstellung (einschließlich Bildern), Unterstützung beim Programmieren sowie Informationszusammenfassung und -analyse. Darüber hinaus ermöglicht dieses Update Siri die Nutzung persönlicher Daten, verbessert die Suchfunktionen deutlich und erleichtert die Aufgabenerledigung durch Interaktion mit Bildschirminhalten und Anpassung der Geräteeinstellungen.
In seinem Newsletter gab Gurman bekannt, dass iOS 27 diesen Sommer in die Beta-Phase eintreten wird und eine weiterentwickelte Version von Googles Gemini-Modell einführt, die intern als Apple Foundation Models Version 11 bezeichnet wird. Dieses Modell soll mit Gemini 3 konkurrieren und gleichzeitig Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger, der in iOS 26.4 verwendet wurde, bieten.
Trotz dieser Entwicklungen hat Apple einige ambitionierte KI-Projekte zurückgefahren. Besonders hervorzuheben ist die Initiative „World Knowledge Answers“, die mit KI-Modellen wie ChatGPT konkurrieren und schnelle sowie präzise Antworten auf allgemeine Fragen liefern sollte. Auch die Pläne für einen KI-gestützten Safari-Browser, der die Vertrauenswürdigkeit von Daten bewerten und Informationen abgleichen sollte, wurden ebenso wie die erwarteten Updates für Apple Health auf Eis gelegt.
Abschließend stellt Gurman fest, dass Apple zwar weiterhin seine eigenen KI-Modelle auf den Geräten verfeinert, gleichzeitig aber ein klarer Trend hin zur Nutzung der ausgefeilteren Gemini-Modelle in der Cloud erkennbar ist. Im Zuge dieser Umstrukturierung plant Apple, im nächsten Jahr leistungsfähigere eigene Server einzusetzen, um diese Initiativen zu unterstützen.
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