Jüngsten Berichten zufolge hat AMD für seine kommende GPU-Architektur offiziell den Namen „RDNA 5“ anstelle des zuvor vermuteten „UDNA“ gewählt. Ein kürzlich aufgetauchtes Leck bestätigt diese Namensentscheidung und steht im Einklang mit AMDs bisheriger Praxis, die Marke RDNA zu verwenden.
AMD führt GFX13-Unterstützung für LLVM ein und signalisiert damit Fortschritte bei der RDNA-5-Architektur.
AMDs Umstellung auf die „RDNA 5“-Architektur wird nun konkreter, basierend auf neuen Erkenntnissen im LLVM-Compiler-Framework. Wie Brancheninsider @Kepler_L2 berichtet, zeigen Aktualisierungen der Dokumentation erste Unterstützung für die GFX13 -ID.

Die GFX13-Serie steht kurz davor, AMDs GPUs der nächsten Generation zu repräsentieren, wobei die Bezeichnung GFX1310 auf eine neue Reihe diskreter GPUs hindeutet. Da die GFX13-Serie in der offiziellen Dokumentation direkt mit dem RDNA-5-Framework verknüpft ist, können wir davon ausgehen, dass die GFX1310-Serie gemäß AMDs etablierter Namenskonventionen in die Radeon-10000 -Serie übergehen wird. Auch wenn diese vorläufigen Details für sich genommen noch nicht aussagekräftig sind, bilden sie eine wichtige Grundlage für zukünftige Optimierungsbemühungen im Vorfeld der Markteinführung neuer Produkte.
LLVM spielt eine zentrale Rolle im GPU-Ökosystem von AMD, insbesondere für Treiber, die unter Linux, Mesa, ROCm und anderen verwandten Entwicklungsplattformen zum Einsatz kommen. Die Integration einer neuen Architektur wie GFX13 in LLVM signalisiert die Bereitschaft zur Einbindung in Toolchains. Da AMDs aktuelle Architektur, GFX12, mit der RDNA-4-Serie ausläuft, stellt die Einführung von GFX13 eine bedeutende Weiterentwicklung innerhalb des LLVM-Frameworks dar.
Die Markteinführung der RDNA-5-GPUs ist für 2027 geplant und basiert auf TSMCs fortschrittlichem N3P-Fertigungsprozess. Ein Marktstart wird Mitte 2027 erwartet, zeitgleich mit der Veröffentlichung der NVIDIA RTX-60-Serie mit Rubin-GPUs. Obwohl Details zum Produktportfolio noch weitgehend geheim sind, besteht die Hoffnung, dass AMD sich im hart umkämpften Markt für High-End-GPUs neu positionieren kann, insbesondere im Vergleich zur vorherigen RDNA-4-Serie.