Die Annahme, chinesische Speichermodule seien preisgünstig, ist überholt. Ein kürzlich erfolgtes Angebot für DDR5-Speicher eines chinesischen Herstellers deutet darauf hin, dass sich die RAM-Preise weltweit nahezu stabilisiert haben.
KingBanks DDR5-Module sind angesichts von Lieferengpässen jetzt preislich mit westlichen Anbietern konkurrenzfähig.
Noch vor wenigen Wochen wurde über chinesischen Arbeitsspeicher als potenziellen „Retter“ für Gamer diskutiert, vor allem weil Hersteller wie CXMT keine ernstzunehmenden Konkurrenten der drei großen Speicherhersteller sind. Es dauerte jedoch nicht lange, bis sich die Preise auf dem chinesischen RAM-Markt den globalen Preisen annäherten. So bot KingBank kürzlich ein 32-GB-DDR5-Speichermodul für 3.629 Yuan an, was auf JD.com etwa 530 US-Dollar entspricht und damit den Preisen westlicher Alternativen mit denselben Spezifikationen entspricht.
Für diejenigen, die KingBank noch nicht kennen: Die Marke ist dafür bekannt, DDR5-Module von CXMT in ihren Produkten zu verbauen. KingBank erlangte Aufmerksamkeit, als die Diskussion um „chinesischen Speicher“ an Fahrt gewann. Darüber hinaus bietet KingBank eine 64-GB-DDR5-6000-Konfiguration für über 1.000 US-Dollar an, was zeigt, dass die anfängliche Annahme, CXMT sei eine günstigere Alternative, überholt ist. Eine detaillierte Analyse der Gründe, warum chinesische Speicherhersteller keine praktikable Alternative darstellen, finden Sie in unserem vorherigen Bericht, den Sie gerne weiterlesen können.

Aktuell priorisieren Speicherhersteller die Nachfrage von Unternehmen, wodurch sie es sich nicht leisten können, Kapazitäten für den Endkundenmarkt bereitzustellen, wo die Rentabilität (ROI) deutlich geringer ist als die Preise, die KI-orientierte Kunden zu zahlen bereit sind. Jüngste Gespräche haben gezeigt, dass CXMT einen erheblichen Teil seiner DRAM-Produktion für HBM3 plant, was verdeutlicht, warum regionale DRAM-Hersteller zögern, mit Endkunden zusammenzuarbeiten.
Die einzige realistische Strategie, die CXMT für das Endkundensegment in Betracht ziehen könnte, bestünde darin, langfristige Verträge (LTAs) mit großen Marken wie HP, Dell und ASUS abzuschließen. Dies würde jedoch lediglich die DRAM-Bereitstellung für PC-Hersteller erleichtern, ohne nennenswerte Preisvorteile zu bieten, da die Angebotslücke immer größer wird und jeder Speicherhersteller vom KI-Boom profitieren möchte.
Weiterführende Informationen finden Sie in der ausführlichen Quelle auf ITHome.
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